Gartentipps für den Herbst

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Gerhard Petrides jun. Bild: DFZ.
Gerhard Petrides jun. Bild: DFZ.

Im Oktober haben Gehölze ihr Wachstum abgeschlossen und bleiben bis zum nächsten Frühjahr in der Ruhephase. In Gärten sammelt sich viel Laub an: das kann einerseits viel Arbeit machen. Auf ihrem Rasen dürfen Sie Laub nicht liegen lassen, weil die Rasenflächen sonst faulen. Andererseits ist Laub unter Hecken, Sträuchern und im Beet ein wirkungsvoller Frostschutz. Und ein ideales Winterquartier für Igel.

Viele unempfindliche Gehölze können im Herbst noch gepflanzt werden: Zum Beispiel Rosen und Obstbäume. Die haben so im Frühjahr schon Wurzeln gebildet und einen deutlichen Wachstumsvorsprung. An Obstbäumen können sich Fruchtmumien bilden, die von Fruchtfäule befallen sind. Die müssen Sie unbedingt entfernen, damit sich die Sporen des Pilzes nicht weiter im Garten verbreiten können. Wurmstichiges Fallobst sollte aufgesammelt und in der Biotonne entsorgt werden.

Und natürlich nicht vergessen: Wollen Sie im Frühjahr Schneeglöckchen, Krokusse, Tulpen oder Zierlauch im Garten haben – die Zwiebeln sollten in den kommenden Wochen gepflanzt werden. Manchmal merkt man erst spät, dass der für den Baum ausgewählte Standort nicht optimal ist. Das muss nicht gleich die Säge lösen! Gehölze, die noch keine fünf Jahre am selben Platz stehen, lassen sich in der Regel gut umpflanzen. Dabei und bei vielen weiteren Gartenthemen beraten wir Sie gerne.

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen, Ihr Gärtner Gerhard Petrides von Blumen Regina. Kontakt: Tel. 0699 126 549 73, Mail: office@blumen-regina.at