Gefährlich: Eislaufen auf Alter Donau & Co

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Stadt Wien warnt: Eislaufen auf Naturgewässern ist lebensgefährlich! Bild: Wiener Gewässer/Urban.
Stadt Wien warnt: Eislaufen auf Naturgewässern ist lebensgefährlich! Bild: Wiener Gewässer/Urban.

Vom Eislaufen auf gefrorenen Gewässern in Wien, insbesondere auf der Alten und der Neuen Donau, wird unbedingt abgeraten. Die Gefahr, auf Natureis einzubrechen, ist groß, warnt die Stadt Wien auf ihrer Homepage.

Besonders gefährlich sind Gewässer mit eisfreien Stellen sowie stehende Gewässer mit warmen Strömungen. Dazu zählen auch die Neue und die Alte Donau. Dort im Eis einzubrechen kann lebensbedrohlich sein: Die Alte Donau ist bis zu 6 Meter, die Neue Donau bis zu 7 Meter tief. Auf der Seite der ,Helfer Wierns‘ heißt es: „Gehen Sie daher nur auf Natur-Eisflächen eislaufen und spazieren, die auch offiziell zum Betreten und Eislaufen freigegeben sind. Bitte beachten Sie, dass im Wiener Stadtgebiet grundsätzlich keine Natur-Eisflächen freigegeben sind.“

Unsichtbare Gefahren

Wie dick das Eis auf Naturgewässern ist, ist sehr schwer einzuschätzen, da es nicht nur von der Lufttemperatur abhängig ist. Stehende Gewässer wie die Alte Donau und die Neue Donau werden auch von Grundwasserzuflüssen gespeist. Unabhängig von der Lufttemperatur, also auch bei extrem kaltem Wetter, ist dieses Grundwasser durchschnittlich rund 7 Grad Celsius warm. Es strömt an den verschiedensten Stellen in die Gewässer ein. Durch die Erwärmung von unten ist die Eisdecke an diesen Stellen besonders dünn.

Als weitere Gefahren kommen Wasserspiegel-Schwankungen sowie offene Stellen im Eis unter Brücken sowie bei Pfeilern hinzu.Sollte man bemerken, dass jemand eingebrochen ist, ruft man die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122. Außerdem bittet die Feuerwehr bei der Einleitung der Rettungskette darum, sich die Stelle genau zu merken, an der die Person eingebrochen ist, um den Einsatzort möglichst genau beschreiben zu können.