Grillverbot auf der Donauinsel?

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Symbolbild: Gruppe von Menschen steht um einen Grillplatz auf der Donauinsel. Bild: MA 45/WIENER WILDNIS.
Symbolbild: Gruppe von Menschen steht um einen Grillplatz auf der Donauinsel. Bild: MA 45/WIENER WILDNIS.

Frischluft statt Rauchschwaden für Erholungssuchende auf der Donauinsel fordert das Team HC Strache. Die Kleinpartei beklagt „unzumutbare Zustände im Umfeld der Grillplätze auf der Donauinsel: Radfahrer, Jogger, Spaziergänger und Erholungssuchende im Allgemeinen möchten ihre Freizeit an der frischen Luft verbringen, werden aber permanent von dichten Rauchschwaden regelrecht eingenebelt. Da ist der Erholungswert beim Radeln am Gürtel ja höher“, meint der Klubobmann des Teams HC Strache Floridsdorf, Werner Cermak.

Er will das einzigartige Natur- und Freizeitjuwel schützen und „sich nicht von einer überdimensionierten Grill-Armada“ zunebeln lassen: „Wenn man so wie wir mit den betroffenen und teils verzweifelten Menschen vor Ort spricht, muss man zu dem Schluss kommen, diesem Grill- und Rauchwildwuchs sofort ein Ende zu setzen.“ Gemeint ist vor allem der Bereich zwischen Brigittenauer Brücke und Nordbrücke.

Stein

Cermak hat auch eine Lösung parat: „Nach reiflicher Überlegung sehen wir hier nur einen Ausweg, und das ist ein Grillverbot an den betroffenen Plätzen, damit die Erholungssuchenden die Donauinsel wieder unbeeinträchtigt genießen können. Hier sind die Verantwortlichen gefordert, dies umgehend sicherzustellen und besser geeignete Plätze zu finden.“