Nach neun Monaten Gestaltung wurde der Heller-Park (offiziell Bank-Austria-Park) präsentiert. Laut André Heller mit gleich zwei Parks in einem, nämlich „einer für den Tag, einer für die Nacht!“ Insgesamt 14 Kunstwerke auf 28.000 m2, 150 neue Bäume und 3.000 m2 an Stauden und Sträuchern sollen für Floridsdorf „ein neues Wahrzeichen sein“, hofft Bezirksvorsteher Georg Papai. Übrigens hat der Heller-Park statt der budgetierten 20 jetzt ,nur‘ etwa acht Millionen gekostet. Das große Eröffnungsfest steigt am 4. Oktober.
Vor einem Jahr wurde das Projekt präsentiert, dazwischen gab es ob der massiven ‚Geländemodellierung‘ einigen Ärger im Mühlschüttel. Doch das Ergebnis ist großartig. Der neue Park zwischen Fultonstraße und Drygalskiweg direkt an der Alten Donau ist einzigartig in Wien. Die von André Heller kuratierte Kunst- und Naturoase spielt von Tag 1 an in der Champions League der Wiener Parks mit und braucht sich selbst vor dem Stadtpark nicht verstecken. Highlight sind die 14 Kunstwerke (eines von Heller selbst) und die Kulisse: Direkt an der Alten Donau mit Blick auf den Donauturm, Uno-City, etc.. Die ganze Zone ist nun autofrei, neben den vor einem Jahr errichteten neuen Stegen gibt es nun einen Radweg, einen Fußweg und auch eine neue öffentliche Toilette, eine Hundezone, einen Spielplatz und weitere Klettergeräte für Kinder etc.. Die Kosten für die Gestaltung betragen statt wie ursprünglich geplant nicht 20 Millionen Euro, sondern rund zehn Millionen. Die Kosten für die Künstler und Heller trägt die Bank Austria und wurden auf Nachfrage nicht genannt.
Die erste Idee für einen von Heller gestalteten Park gab es bereits 2019, doch der erste Ort im 10. Bezirk sagte ihm nicht zu. Von der Alten Donau war er sofort begeistert. Vor Ort freute er sich nun, „dass es das jetzt gibt und es uns niemand mehr wegnehmen kann. Jedes Kunstwerk erzählt eine Geschichte. Es ist ein Zauberort und eigentlich gleich zwei Parks: Einer am Tag, einer in der Nacht!“ Denn die Kunstwerke sind abends beleuchtet, was eine eigene Atmosphäre am Ufer der Alten Donau erzeugt. Kleiner Tipp: Warm anziehen beim Besuch! Heller: „Haben Sie den Park bitte, bitte lieb!“
Bürgermeister Michael Ludwig freute sich, dass „es nun endlich eine botanische künstlerische Intervention von Heller in Wien gibt“. Es soll ein Ort zum Spazieren, Flanieren und zum Rückzug werden. Stadträtin Ulli Sima hatte „einen Smile im Gesicht, weil Andre Heller seine Magie über den Plan verstreut hat. „Es gab viele Hürden, aber es ist wunderschön geworden.“ Und Bezirksvorsteher Georg Papai freute sich, „dass Floridsdorf nun eindeutig ein neues Wahrzeichen hat“.
Eröffnungsfest am 4. Oktober: Der neue Park wird mit einem magischen Eröffnungsfest am 4. Oktober 2025, von 12 bis 22 Uhr, feierlich eingeweiht und der Öffentlichkeit erstmals zugänglich gemacht. Neben kulinarischer Verpflegung erwartet Sie ein buntes Freizeitprogramm mit Attraktionen für Groß und Klein, Live-Musik von den U-Bahn-Stars, eine Seifenblasenshow und Stelzenartists. Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit und die festliche Stimmung für eine spannende Erkundungstour der neuen Kunst- und Naturoase. Zeitplan:
ab 12 Uhr – Beginn des Festes, 13 Uhr – Offizielle Eröffnung. Anfahrt: Mit den Öffis: Bus 33A bis zur Station Mühlschüttel oder mit den Straßenbahnlinien 25 und 26 bis zur Station Fultonstraße, danach 7 Minuten zu Fuß Richtung Alte Donau. Mit dem Fahrrad: Anfahrt entlang der linken Uferpromenade Richtung Obere Alte Donau.
Dort, wo früher private Haushalte Grundstücke von der Stadt gepachtet hatten, wurde nun eine 28.000 m2 große, für alle frei zugängliche Naturoase mit 150 neuen Bäumen und 3.000 m2 an Stauden und Sträuchern geschaffen. Das Besondere an diesem Park sind 14 fantasievolle, verspielte und teils gigantische Skulpturen sowie Klang- und Windspiele von Künstler*innen aus sieben Nationen. Entstanden ist dieser Ort der Erholung, Schönheit und Magie nach einer Idee von André Heller. Der international anerkannte Multimediakünstler hat mit dieser Arbeit seinen ersten Park in Österreich gestaltet. Durch die Zusammenarbeit der Stadt Wien und der UniCredit Bank Austria konnte das Konzept verwirklicht werden. Anfang Jänner 2025 starteten die Arbeiten, neun Monate später ist der neue Bank Austria Park geboren. Bürgermeister Michael Ludwig hat die neue Kunst- und Kulturoase heute mit Planungsstadträtin Ulli Sima, NEOS-Planungssprecherin Selma Arapović, dem Floridsdorfer Bezirksvorsteher Georg Papai, UniCredit Bank Austria CEO Ivan Vlaho und Universalkünstler André Heller eröffnet.














Öffentliche Natur- und Kunstoase statt Privatisierung
Im Nahbereich zum Mühlschüttelpark wurden vormals private Einzelgrundstücke am linken Ufer der Oberen Alten Donau nach Ablauf der Pachtverträge von der Stadt Wien zusammengelegt. So konnte der Grundstein für ein weiteres, bisher einmaliges Kunst- und Parkprojekt inklusive unverwechselbarer Kulisse in Wien gelegt werden.
Auf dem 2,8 ha großen Areal – etwa die dreifache Fläche des Stephansplatzes – zwischen Mühlschüttelgasse und Drygalskiweg ist über die letzten Monate hinweg eine einzigartige, konsumfreie Natur- und Kunstoase nach einer Idee von André Heller umgesetzt worden. Der international tätige Künstler hat mit dem Bank Austria Park am Mühlschüttel in Wien-Floridsdorf nun seine erste öffentliche Grünfläche in Österreich gestaltet. Der Park soll als Ort der Schönheit und des friedlichen Miteinanders allen Menschen zur Verfügung stehen, die sich nach einer Pause vom Alltag, einzigartigen Inspirationsquellen unter freiem Himmel und einem faszinierenden, mit dem Kreislauf der Natur in Einklang stehenden Kunsterlebnis sehnen.
Zum Nulltarif: Magisches Kunsterlebnis direkt am Wasser
Das Besondere: Im neuen Bank Austria Park am Mühlschüttel gibt es insgesamt 14 Kunstwerke namhafter Kunstschaffender zu entdecken, die von der UniCredit Bank Austria finanziert wurden. Die gigantischen und verspielten Werke greifen die Elemente Erde, Wasser, Luft und Licht auf unterschiedliche Weise auf und setzen sie spektakulär in Szene. Dadurch entsteht eine Verbindung von Natur und Kunst, welche die Grünfläche zu einem magischen Ort der Fantasie werden lässt. Die Skulpturen, Windspiele und Installationen versprechen unvergesslichen Kunstgenuss direkt am Wasser und können kostenfrei von allen Besuchenden bestaunt werden.

Fabelwesen und Bäume verschmelzen im Kunstwerk Eingang zu den Schätzen, das zu einer geheimnisvollen Welt hinter dem künstlerischen Tor einlädt.
Monika GilSing belebt mit der leuchtenden Farbigkeit ihrer Arbeiten expressive Figuren und Bildwelten – auf Leinwand, Papier, Holz- und Stahlskulpturen, wehenden Windbildern und vielem mehr. Der autobiografische Bezug in GilSings farbigen Bildchiffren sowie die Vielfalt ihrer Interessen sind in ihrem Werk stets spürbar. Die Symbiose von Rationalität und Irrationalität, Logik und Fantasie zeichnet das Bild eines einfühlsamen und facettenreichen künstlerischen Schaffens.
Monika GilSing wurde in Hamburg geboren und studierte dort Kunst und Grafik. Heute lebt sie zwischen Nord- und Ostsee – doch ein Zimmer in Wien gehört immer dazu. Dazwischen ist sie unterwegs als Reisende und Sammlerin erzählerischer Bildgeschichten aus aller Welt.
Credits: Hüttinger Interactive Exhibitions, Schwaig bei Nürnberg. Foto: Wolfgang Thaler.

Xenia Hausner, international etablierte Künstlerin, Malerin und Bühnenbildnerin stellt in ihrer Arbeit den weiblichen Fokus ins Zentrum. Als Sinnbilder allgemeingültiger Situationen und existenzieller Lebensfragen, setzt sie kraftvolle, widersprüchliche und vielschichtige Frauenfiguren bewusst den männlichen Stereotypen entgegen. Ihre Frauen sprechen von Identität, von Nähe und Distanz, von Verbundenheit und Entfremdung. Hausners Werk ist ein feministisches Statement, das dazu auffordert, sich auf die offenen Fragen über Weiblichkeit, soziale Rollen und die Macht des weiblichen Blicks einzulassen.
Hausners Werke werden international in Galerien und Museen gezeigt – unter anderem in der Albertina Wien; Museum Franz Gertsch Burgdorf; Elbphilharmonie Hamburg; Batliner Art Foundation, Belvedere Museum Vienna, Käthe-Kollwitz-Museum Berlin, Shanghai Art Museum, Today Art Museum Beijing, Hong Kong Arts Centre, Russian State Museum St. Petersburg, Museum Würth France Erstein, Würth Collection Oslo, European Central Bank Frankfurt, collateral to the 57th Venice Biennale 2017 – „Glasstress“ Palazzo Franchetti Venice; 8th Moscow Biennale, State Tretyakov Gallery; Forum Gallery New York; Bienalsur – South America’s Art Biennale 2019 – „Juntos Aparte“, Kolumbien. „This will have been another happy day!“ PalaisPopulaire der Sammlung Deutsche Bank Berlin 2020.
Credits: Team Xenia Hausner in Zusammenarbeit mit Becker Guss & Co Ges.m.b.H, Mödling, Herrn Ing. Ernst Hrabalek und Krismer Guss GmbH, Telfs, Herrn Wolfgang Krismer und Arch. Christoph Geisler, Wien
Foto: Wolfgang Thaler.

Xenia Hausner, international etablierte Künstlerin, Malerin und Bühnenbildnerin stellt in ihrer Arbeit den weiblichen Fokus ins Zentrum. Als Sinnbilder allgemeingültiger Situationen und existenzieller Lebensfragen, setzt sie kraftvolle, widersprüchliche und vielschichtige Frauenfiguren bewusst den männlichen Stereotypen entgegen. Ihre Frauen sprechen von Identität, von Nähe und Distanz, von Verbundenheit und Entfremdung. Hausners Werk ist ein feministisches Statement, das dazu auffordert, sich auf die offenen Fragen über Weiblichkeit, soziale Rollen und die Macht des weiblichen Blicks einzulassen.
Hausners Werke werden international in Galerien und Museen gezeigt – unter anderem in der Albertina Wien; Museum Franz Gertsch Burgdorf; Elbphilharmonie Hamburg; Batliner Art Foundation, Belvedere Museum Vienna, Käthe-Kollwitz-Museum Berlin, Shanghai Art Museum, Today Art Museum Beijing, Hong Kong Arts Centre, Russian State Museum St. Petersburg, Museum Würth France Erstein, Würth Collection Oslo, European Central Bank Frankfurt, collateral to the 57th Venice Biennale 2017 – „Glasstress“ Palazzo Franchetti Venice; 8th Moscow Biennale, State Tretyakov Gallery; Forum Gallery New York; Bienalsur – South America’s Art Biennale 2019 – „Juntos Aparte“, Kolumbien. „This will have been another happy day!“ PalaisPopulaire der Sammlung Deutsche Bank Berlin 2020.
Credits: Team Xenia Hausner in Zusammenarbeit mit Becker Guss & Co Ges.m.b.H, Mödling, Herrn Ing. Ernst Hrabalek und Krismer Guss GmbH, Telfs, Herrn Wolfgang Krismer und Arch. Christoph Geisler, Wien
Foto: Wolfgang Thaler.

Marek Zyga, geboren 1968 in Bolesławiec, Polen, ist ein zeitgenössischer Bildhauer, der sich intensiv mit der menschlichen Existenz auseinandersetzt – insbesondere mit dem Körper und seinen Gesten. Fasziniert von Handlungs- und Reaktionsmustern interpretiert er Gesten als Sätze, Sätze als Worte und Worte als Buchstaben – Symbole, die für ihn nicht nur linguistische, sondern künstlerische Elemente sind, die Bewegung, Emotion und Rätselhaftigkeit verkörpern. Seine figurativen Skulpturen – Büsten, Torsi und Köpfe – tragen oft symbolische und erotische Untertöne und verbinden klassische Formensprache mit surrealen Details.
Zygas künstlerischer Prozess ist intuitiv und haptisch: Er modelliert direkt in Ton, ohne Skizzen, und bewahrt so eine rohe, unmittelbare Verbindung zum Material. Seine Werke sind keine Abbilder realer Menschen, sondern entstehen aus Imagination, Erinnerung und traumähnlichen Zuständen. Bronzeabgüsse, Pigmente und Email geben den Skulpturen ihre finale Gestalt und durchdringen sie mit physischer wie metaphysischer Präsenz.
Credits: Team Marek Zyga und Kooness – Art Consulting Team, coordinated by Giulia Terzitta, Mailand. Foto: Wolfgang Thaler.

Die Wasserwächterin
Die Wasserwächterin, eine Skulptur von vier Metern Höhe mit einem über fünf Meter hohen Windrad in der Hand befindet sich direkt am Ufer der Alten Donau. Ihre Präsenz wird durch ein kunstvolles Wasserspiel und raffinierte Lichteffekte unterstrichen, wodurch sie sowohl vom Wasser aus als auch von der Parkseite in voller Schönheit erstrahlt.
André Heller
André Heller, 1947 in Wien geboren, ist ein international erfolgreicher Multimedia-Künstler. Seine Verwirklichungen reichen von Gartenkunstwerken, Wunderkammern, literarischen Bestsellern, großen fliegenden und schwimmenden Skulpturen bis hin zum avantgardistischen Vergnügungspark Luna Luna. Neben der Regie von innovativen Shows, Theaterstücken, Zirkussen, Filmen und Operninszenierungen und einer vielfach ausgezeichneten Karriere als Sänger und Songwriter hat er auch Feuerspektakel, Labyrinthe und Museumsbauten realisiert. André Heller lebt in Wien, in Marrakech und auf Reisen.
Credits
Hüttinger Interactive Exhibitions, Schwaig/Nürnberg, durch Stefan Kastner,; Wasserlösung von Raintime, Wien; koordiniert von Christian Bauer, Wien. Foto: Wolfgang Thaler.

Die Wasserwächterin
Die Wasserwächterin, eine Skulptur von vier Metern Höhe mit einem über fünf Meter hohen Windrad in der Hand befindet sich direkt am Ufer der Alten Donau. Ihre Präsenz wird durch ein kunstvolles Wasserspiel und raffinierte Lichteffekte unterstrichen, wodurch sie sowohl vom Wasser aus als auch von der Parkseite in voller Schönheit erstrahlt.
André Heller
André Heller, 1947 in Wien geboren, ist ein international erfolgreicher Multimedia-Künstler. Seine Verwirklichungen reichen von Gartenkunstwerken, Wunderkammern, literarischen Bestsellern, großen fliegenden und schwimmenden Skulpturen bis hin zum avantgardistischen Vergnügungspark Luna Luna. Neben der Regie von innovativen Shows, Theaterstücken, Zirkussen, Filmen und Operninszenierungen und einer vielfach ausgezeichneten Karriere als Sänger und Songwriter hat er auch Feuerspektakel, Labyrinthe und Museumsbauten realisiert. André Heller lebt in Wien, in Marrakech und auf Reisen.
Credits
Hüttinger Interactive Exhibitions, Schwaig/Nürnberg, durch Stefan Kastner,; Wasserlösung von Raintime, Wien; koordiniert von Christian Bauer, Wien. Foto: Wolfgang Thaler.

„Gebt mir eine schneeweiße Taube und ich glaube an Frieden, an ein Miteinander, an Mensch, Katz und Maus, an Gott, Götter, gestern, heute und morgen. Bleiben die Tauben aber schwarz wie auf meinem Bild, dann werde ich auf ihre Flügel goldene Sterne malen, werde sie auch auf ihre Brust, ihren Rücken, die Schwanzfedern und auf die Erinnerung malen. Werde den Lorbeerzweig der Taube abnehmen und werde dem Sohn und der Tochter den Zweig in den Mund geben. Sollen sie doch die Verantwortung für Frieden auf dieser meiner Welt übernehmen. Bin kein blinder König, der Angst um sein Reich hat. Bin ein Künstler und zaubere mit den Pinselspitzen Sehnsucht, Hoffnung und Achtsamkeit auf Flächen, stell sie in Zimmer, in den Flur, aufs Grundstück oder in den Park. Rufe die Enten, die Gänse, den Akrobaten, Rehe, das Stricken und das Meer als Zeugen in den Gerichtssaal, lasse es donnern und blitzen und die Malerei ist fertig.“ (Edgar Tezak über Die Geschichtenerzählerin)
Edgar Tezak ist ein österreichischer Maler und Grafiker. Er studierte an der Akademie für bildende Künste Wien bei Rudolf Hausner und arbeitete als Lehrbeauftragter an der Universität für angewandte Kunst Wien. Seit 1970 nahm er wiederholt an Ausstellungen teil. Langjährige Auslandsaufenthalte in Pondicherry/Indien, von 1979 bis 1994 in New York. 1990 bis 1991 entstand in Indien gemeinsam mit André Heller das von Werner Herzog verfilmte Projekt Jag Mandir – Das exzentrische Privattheater des Maharadscha von Udaipur. Rezente Ausstellungen: 2019 Galerie Marenzi „Altes Kino“: Wir kommen, wir sind, wir gehen; 2022 Tresor, Bank Austria Kunstforum: Projekt to Infinity; 2023 Raum für Kunst im Lindenhof: Mit der Maus an der Leine; 2024 Galerie Schloss Porcia: Das Dach der Welt.
Credits: Keramikwerkstätte Stoob GmbH mit Arch. Taschner, Hr. Seidl, Fa. Manfred Ringhofer, und Habau, DI. Nowotny, Wien. Foto: Wolfgang Thaler.

Peter Pongratz ist ein österreichischer Maler und Bühnenbildner, der in Graz aufwuchs. Er absolvierte eine Ausbildung bei Rudolf Pointner und studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie an der Hochschule der bildenden Künste Berlin. Einflussreich waren für ihn insbesondere der Expressionismus der CoBrA-Gruppe sowie die „primitiven“ und kindlichen Kunstformen.
Von 1966 bis 1970 war er Assistent von Max Weiler an der Akademie der bildenden Künste Wien, 1968 Mitbegründer der Künstlergruppe Wirklichkeiten. Ab 1970 arbeitete Pongratz nur mehr als freischaffender Künstler, zwischen 1972 und 1989 war er zudem als Bühnenbildner tätig. 1972–1980 lebte er großteils in Venedig und seit 1987 verbringt er das halbe Jahr auf der adriatischen Insel Korčula.
Pongratz ist bekannt für seine Verbindung zur Literaturszene und illustrierte unter anderem den Austrokoffer (Landvermessung) mit Werken österreichischer Literatur nach 1945. Zu nennen sind auch seine Wand- und Deckengemälde sowie sein umfangreiches druckgrafisches Werk. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Würdigungspreis zum Österreichischen Staatspreis für bildende Kunst (1980) und die Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold (2006). Foto: Wolfgang Thaler.

Ugo Rondinone gilt als eine der wichtigsten Stimmen seiner Generation, ein Künstler, der eindringliche Meditationen über die Natur und die menschliche Existenz komponiert und zugleich eine organische Formensprache entwickelt, die unterschiedlichste skulpturale und malerische Traditionen miteinander verknüpft. Die Weite und Großzügigkeit seiner Sicht auf die menschliche Natur hat zu einer Vielzahl von zweidimensionalen und dreidimensionalen Objekten, Installationen, Videos und Performances geführt. Seine hybriden Formen, die sowohl auf alte als auch auf moderne kulturelle Quellen zurückgreifen, strahlen Pathos und Humor aus und gehen direkt zum Kern der drängendsten Fragen unserer Zeit, an der Schnittstelle von modernistischer Leistung und archaischem Ausdruck.
Ugo Rondinone wurde 1964 in Brunnen, Schweiz, geboren. Er studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, bevor er 1997 nach New York zog, wo er bis heute lebt und arbeitet. Seine Arbeiten waren Gegenstand jüngster institutioneller Ausstellungen im Belvedere, Wien (2021), Tamayo Museum, Mexiko-Stadt, Schirn Kunsthalle, Frankfurt, Petit Palais, Paris, Scuola Grande San Giovanni Evangelista di Venezia, Venedig (2022), Musée d’Art et d’Histoire, Genf, Storm King, New York, Städel Museum, Frankfurt (2023), Museum SAN, Wonju, Museum Würth 2 und Skulpturengarten, Künzelsau, Kunstmuseum Luzern, Schweiz, Aspen Art Museum, Colorado (2024), Arte Abierto, Mexiko (2025), Galleria d’Arte Moderna, Mailand (2025) und Pilane Heritage Museum, Schweden (2025). 2007 vertrat er die Schweiz auf der 52. Biennale in Venedig.
Credits: Studio Rondinone unter der Leitung von Stuart Mitchell, mit Unterstützung durch Arch. Christoph Geisler, Wien. Foto: Wolfgang Thaler.

Ugo Rondinone gilt als eine der wichtigsten Stimmen seiner Generation, ein Künstler, der eindringliche Meditationen über die Natur und die menschliche Existenz komponiert und zugleich eine organische Formensprache entwickelt, die unterschiedlichste skulpturale und malerische Traditionen miteinander verknüpft. Die Weite und Großzügigkeit seiner Sicht auf die menschliche Natur hat zu einer Vielzahl von zweidimensionalen und dreidimensionalen Objekten, Installationen, Videos und Performances geführt. Seine hybriden Formen, die sowohl auf alte als auch auf moderne kulturelle Quellen zurückgreifen, strahlen Pathos und Humor aus und gehen direkt zum Kern der drängendsten Fragen unserer Zeit, an der Schnittstelle von modernistischer Leistung und archaischem Ausdruck.
Ugo Rondinone wurde 1964 in Brunnen, Schweiz, geboren. Er studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, bevor er 1997 nach New York zog, wo er bis heute lebt und arbeitet. Seine Arbeiten waren Gegenstand jüngster institutioneller Ausstellungen im Belvedere, Wien (2021), Tamayo Museum, Mexiko-Stadt, Schirn Kunsthalle, Frankfurt, Petit Palais, Paris, Scuola Grande San Giovanni Evangelista di Venezia, Venedig (2022), Musée d’Art et d’Histoire, Genf, Storm King, New York, Städel Museum, Frankfurt (2023), Museum SAN, Wonju, Museum Würth 2 und Skulpturengarten, Künzelsau, Kunstmuseum Luzern, Schweiz, Aspen Art Museum, Colorado (2024), Arte Abierto, Mexiko (2025), Galleria d’Arte Moderna, Mailand (2025) und Pilane Heritage Museum, Schweden (2025). 2007 vertrat er die Schweiz auf der 52. Biennale in Venedig.
Credits: Studio Rondinone unter der Leitung von Stuart Mitchell, mit Unterstützung durch Arch. Christoph Geisler, Wien. Foto: Wolfgang Thaler.

Xenia Hausner, international etablierte Künstlerin, Malerin und Bühnenbildnerin stellt in ihrer Arbeit den weiblichen Fokus ins Zentrum. Als Sinnbilder allgemeingültiger Situationen und existenzieller Lebensfragen, setzt sie kraftvolle, widersprüchliche und vielschichtige Frauenfiguren bewusst den männlichen Stereotypen entgegen. Ihre Frauen sprechen von Identität, von Nähe und Distanz, von Verbundenheit und Entfremdung. Hausners Werk ist ein feministisches Statement, das dazu auffordert, sich auf die offenen Fragen über Weiblichkeit, soziale Rollen und die Macht des weiblichen Blicks einzulassen.
Hausners Werke werden international in Galerien und Museen gezeigt – unter anderem in der Albertina Wien; Museum Franz Gertsch Burgdorf; Elbphilharmonie Hamburg; Batliner Art Foundation, Belvedere Museum Vienna, Käthe-Kollwitz-Museum Berlin, Shanghai Art Museum, Today Art Museum Beijing, Hong Kong Arts Centre, Russian State Museum St. Petersburg, Museum Würth France Erstein, Würth Collection Oslo, European Central Bank Frankfurt, collateral to the 57th Venice Biennale 2017 – „Glasstress“ Palazzo Franchetti Venice; 8th Moscow Biennale, State Tretyakov Gallery; Forum Gallery New York; Bienalsur – South America’s Art Biennale 2019 – „Juntos Aparte“, Kolumbien. „This will have been another happy day!“ PalaisPopulaire der Sammlung Deutsche Bank Berlin 2020.
Credits: Team Xenia Hausner in Zusammenarbeit mit Becker Guss & Co Ges.m.b.H, Mödling, Herrn Ing. Ernst Hrabalek und Krismer Guss GmbH, Telfs, Herrn Wolfgang Krismer und Arch. Christoph Geisler, Wien
Foto: Wolfgang Thaler.

Marek Zyga, geboren 1968 in Bolesławiec, Polen, ist ein zeitgenössischer Bildhauer, der sich intensiv mit der menschlichen Existenz auseinandersetzt – insbesondere mit dem Körper und seinen Gesten. Fasziniert von Handlungs- und Reaktionsmustern interpretiert er Gesten als Sätze, Sätze als Worte und Worte als Buchstaben – Symbole, die für ihn nicht nur linguistische, sondern künstlerische Elemente sind, die Bewegung, Emotion und Rätselhaftigkeit verkörpern. Seine figurativen Skulpturen – Büsten, Torsi und Köpfe – tragen oft symbolische und erotische Untertöne und verbinden klassische Formensprache mit surrealen Details.
Zygas künstlerischer Prozess ist intuitiv und haptisch: Er modelliert direkt in Ton, ohne Skizzen, und bewahrt so eine rohe, unmittelbare Verbindung zum Material. Seine Werke sind keine Abbilder realer Menschen, sondern entstehen aus Imagination, Erinnerung und traumähnlichen Zuständen. Bronzeabgüsse, Pigmente und Email geben den Skulpturen ihre finale Gestalt und durchdringen sie mit physischer wie metaphysischer Präsenz.
Credits: Team Marek Zyga und Kooness – Art Consulting Team, coordinated by Giulia Terzitta, Mailand. Foto: Wolfgang Thaler.

Die Wasserwächterin
Die Wasserwächterin, eine Skulptur von vier Metern Höhe mit einem über fünf Meter hohen Windrad in der Hand befindet sich direkt am Ufer der Alten Donau. Ihre Präsenz wird durch ein kunstvolles Wasserspiel und raffinierte Lichteffekte unterstrichen, wodurch sie sowohl vom Wasser aus als auch von der Parkseite in voller Schönheit erstrahlt.
André Heller
André Heller, 1947 in Wien geboren, ist ein international erfolgreicher Multimedia-Künstler. Seine Verwirklichungen reichen von Gartenkunstwerken, Wunderkammern, literarischen Bestsellern, großen fliegenden und schwimmenden Skulpturen bis hin zum avantgardistischen Vergnügungspark Luna Luna. Neben der Regie von innovativen Shows, Theaterstücken, Zirkussen, Filmen und Operninszenierungen und einer vielfach ausgezeichneten Karriere als Sänger und Songwriter hat er auch Feuerspektakel, Labyrinthe und Museumsbauten realisiert. André Heller lebt in Wien, in Marrakech und auf Reisen.
Credits
Hüttinger Interactive Exhibitions, Schwaig/Nürnberg, durch Stefan Kastner,; Wasserlösung von Raintime, Wien; koordiniert von Christian Bauer, Wien. Foto: Wolfgang Thaler.

Ugo Rondinone gilt als eine der wichtigsten Stimmen seiner Generation, ein Künstler, der eindringliche Meditationen über die Natur und die menschliche Existenz komponiert und zugleich eine organische Formensprache entwickelt, die unterschiedlichste skulpturale und malerische Traditionen miteinander verknüpft. Die Weite und Großzügigkeit seiner Sicht auf die menschliche Natur hat zu einer Vielzahl von zweidimensionalen und dreidimensionalen Objekten, Installationen, Videos und Performances geführt. Seine hybriden Formen, die sowohl auf alte als auch auf moderne kulturelle Quellen zurückgreifen, strahlen Pathos und Humor aus und gehen direkt zum Kern der drängendsten Fragen unserer Zeit, an der Schnittstelle von modernistischer Leistung und archaischem Ausdruck.
Ugo Rondinone wurde 1964 in Brunnen, Schweiz, geboren. Er studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, bevor er 1997 nach New York zog, wo er bis heute lebt und arbeitet. Seine Arbeiten waren Gegenstand jüngster institutioneller Ausstellungen im Belvedere, Wien (2021), Tamayo Museum, Mexiko-Stadt, Schirn Kunsthalle, Frankfurt, Petit Palais, Paris, Scuola Grande San Giovanni Evangelista di Venezia, Venedig (2022), Musée d’Art et d’Histoire, Genf, Storm King, New York, Städel Museum, Frankfurt (2023), Museum SAN, Wonju, Museum Würth 2 und Skulpturengarten, Künzelsau, Kunstmuseum Luzern, Schweiz, Aspen Art Museum, Colorado (2024), Arte Abierto, Mexiko (2025), Galleria d’Arte Moderna, Mailand (2025) und Pilane Heritage Museum, Schweden (2025). 2007 vertrat er die Schweiz auf der 52. Biennale in Venedig.
Credits: Studio Rondinone unter der Leitung von Stuart Mitchell, mit Unterstützung durch Arch. Christoph Geisler, Wien. Foto: Wolfgang Thaler.

Elmgreen & Dragset.
Elmgreen & Dragset (Michael Elmgreen, 1961, Kopenhagen, Dänemark; Ingar Dragset, 1969, Trondheim, Norwegen) beschäftigen sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit Fragen von Identität und Zugehörigkeit und untersuchen soziale, kulturelle sowie politische Strukturen. Ihr Interesse gilt dem Diskurs, der ermöglicht wird, wenn Objekte radikal re-kontextualisiert und traditionelle Wege der Kunstpräsentation infrage gestellt werden.
Die beiden Künstler leben in Berlin und arbeiten seit 1995 als Künstlerduo zusammen. Sie haben zahlreiche Einzelausstellungen in renommierten Institutionen weltweit präsentiert, darunter die Kunsthalle Zürich (2001), Tate Modern, London (2004), Serpentine Gallery, London (2006), Museo de Arte Contemporáneo de Castilla y León, Spanien (2009), ZKM – Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe (2010), Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam (2011), Victoria and Albert Museum, London (2013–2014), Leeum, Samsung Museum of Art, Seoul (2015), UCCA Center for Contemporary Art, Peking (2016), Tel Aviv Museum of Art, Israel (2016), Whitechapel Gallery, London (2018–2019), Nasher Sculpture Center, Dallas, Texas (2019–2020), Fondazione Prada, Mailand (2022) und Centre Pompidou-Metz, Frankreich (2023–2024). 2009 vertraten sie sowohl den Nordischen als auch den Dänischen Pavillon auf der 53. Biennale von Venedig.
Besondere Aufmerksamkeit haben ihre großformatigen Installationen im öffentlichen Raum erregt, darunter Short Cut (2003), eine Installation mit einem Fiat Uno und einem Wohnwagen, die scheinbar aus dem Boden wachsen; Prada Marfa (2005), eine täuschend echte Nachbildung einer Prada-Boutique an der US Route 90 in Valentine, Texas; und Van Gogh’s Ear (2016), ein riesiges, vertikales Schwimmbecken vor dem Rockefeller Center in New York City. Ihre Werke sind Teil bedeutender öffentlicher Sammlungen weltweit, darunter das ARKEN Museum of Contemporary Art, Ishøj, Dänemark; Art Production Fund, New York; Columbus Museum of Art, Ohio; Museo Jumex, Mexiko-Stadt; Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin; Kistefos Museet, Jevnaker, Norwegen; Leeum, Samsung Museum of Art, Seoul; Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, Dänemark; Moderna Museet, Stockholm; Museum of Contemporary Art Chicago.
Credits
Pace Gallery, New York
Foto: Wolfgang Thaler.

Heller-Park: Die Kunstwerke im Überblick
Neben den Kunstschaffenden Carmen Wiederin, Monika GilSing, Peter Pongratz, Marek Zyga, Edgar Tezak, Elmgreen & Dragset, Xenia Hausner, Susanne Karl, Moritz Mizrahi, Ugo Rondinone, Karl Karner und Era Tsao 曹嫣然 ist auch André Heller mit einem Werk vertreten. 1947 in Wien geboren, reichen Hellers Verwirklichungen von Gartenkunstwerken, Wunderkammern und literarischen Bestsellern über große fliegende und schwimmende Skulpturen bis hin zum avantgardistischen Vergnügungspark Luna Luna, einem Botanischen Garten in Gardone sowie dem 2016 eröffneten Anima Garden in Marrakesch. Neben der Regie innovativer Shows, Theaterstücke, Zirkusse, Filme und Operninszenierungen sowie einer vielfach ausgezeichneten Karriere als Sänger und Songwriter hat er auch Feuerspektakel, Labyrinthe und Museumsbauten wie die Swarovski Kristallwelten realisiert. André Heller lebt in Wien, in Marrakesch und auf Reisen.
Natürliche Pflanzenvielfalt trifft auf moderne Parkgestaltung
Von knorrigen Nussbäumen und üppigen Feigen bis hin zu Marillen- und Zwetschkenbäumen voller Früchte: Einzelne Bestandsbereiche im Park wurden bewusst von der Umgestaltung ausgenommen und anschließend mit einer neuen Pflanzenauswahl kombiniert. Über 150 Bäume wurden gepflanzt sowie rund 22.500 m² an Wiesenflächen angelegt. In den über 3.000 m² großen Staudenbeeten und Sträucherinseln, die verteilt über die Parklandschaft für Farbtupfer sorgen, finden Weinbergs-Traubenhyazinthen, Perlkörbchen, Graslilien und Strauchrosen ein neues Zuhause. Die bunten Beete sind nicht nur optische Hingucker, sondern dienen gleichzeitig als wertvolles Blütenbuffet für zahlreiche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge.
Im Westen des Projektgebiets befand sich bereits ein Spiel- und Sportareal, das im Rahmen der Umgestaltungsarbeiten durch ein zusätzliches Spielangebot aufgewertet wurde. Alle jungen Besucher*innen können sich ab sofort über eine Sandspielanlage mit einer neuen Wasserwippe, ein Sandboot mit Segel und Sitzbänken sowie ein Sandspielwerk mit Kran freuen. Eine neue, rund 400 m² große Kletterwelt mit unterschiedlichen Kletternetzen und Schwingseilen macht das attraktive Spielareal komplett. Insgesamt stehen innerhalb des neuen Parkareals zudem über 70 neue Sitzmöbel für eine entspannte Rast zur Verfügung, hinzu kommen sieben Liegen für eine gemütliche Siesta und neue Tische für eine Picknickpause. Drei neue Trinkbrunnen sowie fünf Nebelstelen sorgen für Abkühlung an heißen Tagen. Zudem gibt es innerhalb des Parkareals zwei neue Sanitäranlagen.
Top-Fahrradverbindung und kostenlose Bade-Hotspots
Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Im Zwiegespräch mit den Jahreszeiten hält die sorgfältige Inszenierung des Bank Austria Parks bei jedem Besuch ein neues Abenteuer bereit. Die öffentliche Grünfläche am Mühlschüttel wird von einem geschwungenen Wegesystem durchzogen und ist nicht nur mit den Öffis, sondern auch über die charmanten Uferpromenaden der Alten Donau mit dem Fahrrad bestens erreichbar.
Ein weiteres Highlight: Bereits letztes Jahr wurden seitens der MA 45 – Wiener Gewässer die Ufer entlang des Mühlschüttelareals umgestaltet. Neue Badestege laden seither zum kostenlosen Freizeitvergnügen ein. Neben großzügigen Liegewiesen erleichtern vier Badestege und fünf Schwimmplattformen den Wassereinstieg. Die hochwertigen Liegebereiche grenzen direkt an den neuen Park am Mühlschüttel und sind von dort aus fußläufig erreichbar. Ein Besuch der Parkanlage kann bei Sommertemperaturen künftig im Handumdrehen mit einem kostenlosen Sprung ins kühle Nass verbunden werden.
Das sagen Ludwig, Sima und Co. bei der Eröffnung
„Wir freuen uns besonders, dass wir heute die erste botanische Inszenierung von Künstler André Heller in seiner Heimatstadt eröffnen dürfen. Das ist eine Auszeichnung für Wien und zugleich eine neue Sehenswürdigkeit, mit der unsere Stadt auch international für Aufsehen sorgen wird. Uns ist es als Stadt aber auch besonders wichtig, dass dieser neue Park frei zugänglich ist. Während in anderen Städten Grund- und Uferzugänge privatisiert werden, setzen wir bewusst ein Zeichen, um allen Menschen einen kostenlosen Zugang zum Park und Ufer zu ermöglichen. Dieser Park ist ein weiteres Qualitätssiegel für Wien als eine der lebenswertesten Städte der Welt“, sagt Wiens Bürgermeister Michael Ludwig.
„Wien setzt seit Jahren auf die Öffnung und Attraktivierung von Flächen an Naturgewässern, das Mühlschüttel an der Oberen Alten Donau wurde in den letzten Jahren stufenweise geöffnet und findet seinen Höhepunkt nun mit der neuen Grün- und Kunstoase. Dieser Park lädt mit seinen Kunstwerken zum Entdecken und Staunen, aber auch zum Erholen ein. Wir haben 150 neue Bäume gepflanzt sowie rund 22.500 m² an Wiesenflächen und rund 3.000 m² Staudenbeete und Sträucherinseln für die Bevölkerung geschaffen. Zusätzlich zu den beeindruckenden Zahlen des Parks ist das Besondere aber der Zauber, den Kurator André Heller hierhergebracht hat. Mit seiner Kreativität und Fantasie hat Heller einen Ort der Schönheit und Magie mit einer einzigartigen Atmosphäre geschaffen“, so Ulli Sima, Stadträtin für Stadtentwicklung, Mobilität und Wiener Stadtwerke.

„Floridsdorf hat mit dem wunderschönen Park ein neues Highlight im Bezirk bekommen. Dieser idyllische Ort ist ein Platz für die ganze Familie und alle Generationen geworden. Wir haben einen neuen Spielplatz, eine neue Kletterwand plus Fitnessgeräte, Sitzbänke, den Radweg und Wege zum Spazieren und Flanieren. Für unseren Bezirk ist dieses Gesamtkunstwerk eine Aufwertung und eine tolle neue Attraktion“, so Georg Papai, Bezirksvorsteher von Floridsdorf.
„Der Bank Austria Park ist ein Musterbeispiel für die Kooperation zwischen einem privaten Unternehmen und der öffentlichen Hand. Hier haben sich drei Partner aus Politik, Wirtschaft und Kunst zusammengefunden, um etwas Positives zu bewirken. Für uns sind die Themen Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung sowie die Förderung von Kunst und Kultur fest in unserer DNA verankert. Was könnte daher besser zu uns passen als eine Kunst- und Naturoase mitten in der Stadt“, so Ivan Vlaho, CEO der UniCredit Bank Austria.
„Der Bank Austria Park ist ein wesentlicher neuer Pfeiler unserer Kulturförderung und wir tragen damit dazu bei, dass Kunst zugänglich bleibt und eine Quelle der Inspiration und Reflexion für alle ist. Mit einem so faszinierenden Künstler wie André Heller zusammenzuarbeiten, war für uns ein absolutes Privileg. Wir sind sehr stolz, dass wir unsere Initiative zur Entstehung dieses einzigartigen Parks gemeinsam mit der Stadt Wien realisieren konnten“, betont Marion Morales Albiñana-Rosner, Vorständin der UniCredit Bank Austria.

„Der Bank Austria Park an der Alten Donau in der Mühlschüttelzone soll als Ort der Schönheit, der Inspiration, des Friedens, der Heilung der höchsten botanischen und künstlerischen Qualität den Menschen aller Altersgruppen, Ausbildungsgrade sowie jeglicher Herkunft gewidmet sein. Sie können dort auszittern, freie Zeit verbringen, Sport betreiben oder sich der Muse hingeben“, sagt der Kurator des Kunstparks André Heller.
„An der Alten Donau ist mit dem neuen Park eine einzigartige Kunst- und Naturoase entstanden. Nach einer Vision von André Heller wurde hier ein Ort geschaffen, der Schönheit und Ruhe vereint, die Lebensqualität in unserer Stadt hebt und zugleich internationale Aufmerksamkeit wecken wird. Die Verbindung von Kunst und Natur macht diesen Park zu einem besonderen Highlight unserer Grünraumoffensive“, so NEOS Wien Klubobfrau Selma Arapović.
















