Nach den extremen Temperaturen dieses Sommers – in Stammersdorf wurden 41 Grad gemessen – fordert die ÖVP Floridsdorf einen eigenen Hitzeschutzplan für den 21. Bezirk. Ein Antrag soll am 9. September in der Bezirksvertretung eingebracht werden.
„Die extreme Hitze hat gezeigt, dass wir beim Hitzeschutz konkreter werden müssen“, sagt ÖVP-Bezirksparteiobmann Leon Wassiq: „Wir brauchen einen klaren Plan, wo zusätzliche Beschattung in Schulen, Kindergärten und stark frequentierten öffentlichen Flächen, Trinkbrunnen oder Sitzgelegenheiten notwendig sind.“
Ein Maßnahmenpaket für 2027 soll erarbeitet werden. Bestehende Angebote sollen gebündelt und besonders hitzebelastete Bereiche identifiziert werden. Auch die Maßnahmen des Wiener Hitzeaktionsplans sollen auf ihre konkrete Umsetzung in Floridsdorf geprüft werden.
ÖVP-Klubobfrau Victoria Mayer (Bild): „Wir müssen genau hinschauen, wo den Menschen im Alltag Schatten, Wasser und kühle Aufenthaltsmöglichkeiten fehlen. Aus allgemeinen Hitzeplänen müssen konkrete Verbesserungen für die Floridsdorfer werden.“ Ziel sei ein Hitzeschutzplan, der rechtzeitig vor dem Sommer 2027 umgesetzt werden kann. Mayer: „Die Vorbereitungen für den nächsten Sommer
müssen jetzt beginnen.“















