Ichagasse: Parkplatz wird Gemeindebau Neu

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Rendering Ichagasse. Copyright: pichler architekt(en).
Rendering Ichagasse. Copyright: pichler architekt(en).
Stein

In unmittelbarer Nachbarschaft des bestehenden Gemeindebaus Rudolf-Hitzinger-Hof in der Leopoldauer Ichagasse wird auf dem Parkplatz eine neue Wohnhausanlage errichtet. Die Stellplätze werden in eine barrierefrei erreichbare Tiefgarage unter dem neuen Gemeindebau verlegt.

Das Projekt ist derzeit in der Entwurfsplanung, erste Vorarbeiten wie Probebohrungen und Messungen auf dem Areal werden aber bereits in Kürze durchgeführt. Der geplante Baustart soll im 4. Quartal 2023 erfolgen, die Fertigstellung ist für Ende 2025 geplant.
Die Anrainer in der Ichagasse wurden kürzlich über das Bauvorhaben informiert, „ihre Anregungen werden in der Detailplanung und Durchführung bestmöglich berücksichtigt“, heißt es in einer Aussendung. Eine Informationsveranstaltung ist für Spätsommer des heurigen Jahres geplant. Glücklich sind in der schmalen Sackgasse nicht Alle: Gibt es doch gegenüber des Gemeindebaus ein weiteres privates Großbauprojekt.

Die Gemeindebau Neu in der Ichagasse wird über eine kammförmige Bebauung mit vier bis fünf Geschossen sowie großzügige Grün- und Freiflächen verfügen. 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen, alltagstaugliche, flexible Grundrisse, dazu Freiflächen wie Balkone, Loggien, Terrassen oder Gärten sollen unterschiedlichen Wohnbedürfnissen entgegen. Gemeinschaftsträume sind im Erdgeschoß vorgesehen.
Insgesamt ist das bereits der dritte gemeindebau Neu in Floridsdorf: Die Wohnungen im Quartier Neu Leopoldau wurden bereits bezogen, jene in der Ödenburgerstraße werden im Sommer 2023 fertiggestellt sein.

„Der kommunale Wohnbau hat bei uns in Floridsdorf traditionelle Wurzeln, die bis in die Zwischenkriegszeit zurückreichen. Ich halte die Fortsetzung dieser Tradition für enorm wichtig. Einerseits zur Sicherung einer ausgewogenen sozialen Durchmischung in einem Bezirk und andererseits, weil es nur über Projekte wie dieses möglich sein wird, den bestehenden und noch kommenden Bedarf an leistbaren Wohnungen abzufangen“, erklärt Bezirksvorsteher Georg Papai.

„Zukünftig werden verstärkt versiegelte Flächen für den Neubau von Gemeindewohnungen genützt. Dadurch schont die Stadt den Bodenverbrauch“, ergänzt Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal.

Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal mit Bezirksvorsteher  Georg Papai. Bild: PID/Votava.
Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal mit Bezirksvorsteher Georg Papai. Bild: PID/Votava.

Neue Gemeindewohnungen werden unbefristet, eigenmittel- und kautionsfrei vermietet. Interessierte Wohnungssuchende mit einem Wiener Wohn-Ticket mit begründetem Wohnbedarf können sich für eine neue Gemeindewohnung in der Ichagasse vormerken lassen. Infos: wohnberatung-wien.at.