Donnerstag, 11. Juni, 2026
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Illegale Werkstatt in Floridsdorfer Gemeindebau stillgelegt

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llegale Werkstatt in Floridsdorfer Gemeindebau stillgelegt. Bild: Magistratsdirektion – Gruppe Sofortmaßnahmen.
llegale Werkstatt in Floridsdorfer Gemeindebau stillgelegt. Bild: Magistratsdirektion – Gruppe Sofortmaßnahmen.

Nach einem Medienbericht wurde zur Mittagszeit im Zuge eines Einsatzes unter der Leitung der Gruppe Sofortmaßnahmen und in Zusammenarbeit mit Wiener Wohnen, dem Magistratischen Bezirksamt, der MA 22 (Umweltschutz) und Wien Kanal eine illegale Werkstatt in einem Gemeindebau in Floridsdorf stillgelegt.

Vor Ort befanden sich mehrere Fahrzeuge, die widerrechtlich abgestellt waren. Da in der Garage ausgetretenes Öl sowie Zigarettenstummel gefunden wurden, bestand Brandgefahr. Drei Autos wurden wegen Gefahr in Verzug abgeschleppt und werden nun auf einem Gelände der MA 48 verwahrt. Im Anschluss wurde die Garage gereinigt und die Graffitis entfernt.

llegale Werkstatt in Floridsdorfer Gemeindebau stillgelegt. Bild: Magistratsdirektion – Gruppe Sofortmaßnahmen.
llegale Werkstatt in Floridsdorfer Gemeindebau stillgelegt. Bild: Magistratsdirektion – Gruppe Sofortmaßnahmen.

Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, sagt: „Neben dem Betreiben einer illegalen Werkstatt in einer Garage einer Wohnhausanlage, in der Dutzende Menschen leben, ist der fahrlässige Umgang mit Öl und Zigaretten lebensgefährlich. Zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner haben wir die sofortige Entfernung der Fahrzeuge veranlasst.“

llegale Werkstatt in Floridsdorfer Gemeindebau stillgelegt. Bild: Magistratsdirektion – Gruppe Sofortmaßnahmen.
llegale Werkstatt in Floridsdorfer Gemeindebau stillgelegt. Bild: Magistratsdirektion – Gruppe Sofortmaßnahmen.

 

„Die kolportierten Zustände in der Floridsdorfer Oswald-Redlich-Straße sind leider ein Sinnbild für das völlige Versagen von SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig. Die Zustände bei Wiener Wohnen sind völlig außer Kontrolle“, hatte Wiens FPÖ-Landesparteiobmann und Stadtrat Dominik Nepp bereits gestern strukturelle Maßnahmen gefordert.

„In zahllosen Gemeindebauten ist menschenwürdiges Wohnen längst nicht mehr möglich. Der Rechnungshof bestätigt die desaströsen Zustände. Der Sanierungsstau liegt bei ca. 10 Milliarden Euro“, setzt Nepp nach. „Und gleichzeitig ist man offenbar politisch nicht willens, die Anlagen ordentlich zu verwalten. Es kann nicht sein, dass Bewohner in Angst leben müssen. Dass rechtswidrige Zustände wuchern“, kritisiert Nepp und regt in der mutmaßlich von einer illegalen Autowerkstatt betroffenen Anlage Sofortmaßnahmen an.

„Es kann nicht sein, dass sich Parallelwelten in den Beständen von Wiener Wohnen weiter etablieren. Rechtmäßige Zustände sind konsequent zu betreiben und durchzusetzen“, schließt Nepp und kündigt Initiativen im Rathaus an.