Im Amtshaus werden Lebensmittel gesammelt

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Georg Papai und Dr.in Susanne Drapalik, Präsidentin des Samariterbund Wien. Bild: BV21.
Georg Papai und Dr.in Susanne Drapalik, Präsidentin des Samariterbund Wien. Bild: BV21.

Menschen, die an der Armutsgrenze leben, sind besonders von der Teuerung betroffen. Viele können sich kaum mehr das tägliche Leben leisten. Um diesen Menschen unter die Arme zu greifen, gibt es in Wien fünf Sozialmärkte des Samariterbund Wien. Viele Betroffene nutzen diese Einrichtung und können hier günstig einkaufen. Allerdings ist der Bedarf an Lebensmittel zurzeit größer als das Angebot, das sich im Sozialmarkt befindet.

Um diese Schieflage zu verringern, hat der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Georg Papai gemeinsam mit dem Samariterbund eine besondere Aktion gestartet: Im Amtshaus, am Spitz 1, 1210 Wien steht den ganzen Februar lang ein Einkaufswagen für Lebensmittelspenden bereit. 

Bis Donnerstag, den 29. Februar 2024, können werktags von 8 bis 15 Uhr haltbare Lebensmittel und auch Hygieneartikel im Büro der Bezirksvorstehung im 2. Stock abgegeben werden. Besonders gefragt sind Reis, Nudeln, Mehl, Öl und Windeln. Das Gesammelte wird am Ende der Aktion an den Samariterbund übergeben, der die Verteilung an Bedürftige übernehmen wird.

„Aus vielen Gesprächen mit den Floridsdorferinnen und Floridsdorfern weiß ich, dass das Geld oft Monat für Monat schneller knapp wird, als noch vor ein paar Jahren. Diese Sorge kann jeden Menschen treffen. Solche Initiativen sind für viele ein Lichtblick und unterstreichen den sozialen Zusammenhalt in Floridsdorf“, wirbt Bezirksvorsteher Georg Papai gemeinsam mit der Präsidentin des Samariterbund Wien, Dr.in Susanne Drapalik, für seine Aktion.