Samstag, 18. Juli, 2026
Start News In Stammersdorf wird weniger geschossen

In Stammersdorf wird weniger geschossen

749
Bezirksvorsteher Papai und Nationalrat Herzog. Bild: SPÖ Floridsdorf.
Bezirksvorsteher Papai und Nationalrat Herzog. Bild: SPÖ Floridsdorf.

Gute Nachrichten hatte  Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) für Stammersdorfer in der Bezirksvertretungssitzung zu berichten: Am Schießplatz wird weniger geschossen. Möglich wird das, weil die Polizei 50 Prozent der besonders lauten Übungen mit Langwaffen nach Niederösterreich verlegt. Es fallen ganze Schießtage weg. Papai: „Das heißt 50 % weniger Belastung!

Der Schießplatz am Rande von Stammersdorf sorgt seit vielen Jahren für berechtigten Unmut bei den Bewohnern des beschaulichen Bezirksteils. Regelmäßig werden dort von der Wiener Polizei Schussübungen durchgeführt. Gerade die Übungen mit Langwaffen verursachen besonders hohe Lärmemissionen. Viele Stammersdorfer erleben die Schallbelastung als nachhaltige Einschränkung ihrer Wohn- und Lebensqualität.

Für Bezirksvorsteher Georg Papai ist die Situation rund um den Schießplatz seit Langem ein Dorn im Auge: „Unzählige Anrainer haben sich in den letzten Jahren verzweifelt an mich gewendet und mir eindrücklich geschildert, dass die häufigen Schießübungen eine unerträgliche Belastung im Alltag darstellen. Daher bin ich seit langem sowohl mit dem Bundesheer als auch mit der Wiener Polizei im engen Austausch, um hier Verbesserungen für die Menschen vor Ort zu erwirken.“

Dem Thema hat sich seit Amtsantritt auch der Floridsdorfer Nationalratsabgeordnete Bernhard Herzog angenommen: „Die Schießübungen sind notwendig, aber müssen besser auf mehrere Schießplätze aufgeteilt werden. Das ist sonst eine Zumutung für die dortige Bevölkerung. Deshalb habe ich als Nationalratsabgeordneter meine Möglichkeiten genutzt, um zu unterstützen.“

Das Engagement der beiden Politiker hat sich nun ausgezahlt: Die Wiener Polizei hat entschieden, 50% der Schießübungen, die bisher in Stammersdorf durchgeführt wurden, auf einen Schießplatz des Bundesheeres nach Niederösterreich zu verlagern. Damit werden ganze Schießtage ersatzlos gestrichen.

Sowohl Bezirksvorsteher Georg Papai als auch Nationalrat Bernhard Herzog zeigen sich sichtlich erfreut über die Entscheidung der Polizei und bekräftigen unisono: „Unsere langjährige Forderung hat endlich Wirkung gezeigt. Die Halbierung der Schießübungen in Stammersdorf wird mit Sicherheit eine spürbare Entlastung für die lärmgeplagten Bewohner bewirken. Das hebt die Lebensqualität der dort wohnenden Menschen. Das ist ein wichtiges Zwischenziel bei der Reduzierung der Lärmbelastung!“