Karl-Seidl-Park in Leopoldau: Baumpflanzung zum 50. Todestag seines Namensgebers

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Baumpflanzung am Leopoldauer Platz in Erinnerung an Karl Seidl. Bild: BV21.
Baumpflanzung am Leopoldauer Platz in Erinnerung an Karl Seidl. Bild: BV21.

Am 16. April jährt sich zum 50. Mal der Todestag der Leopoldauer Lokalgröße Karl Seidl. Aus diesem Anlass wurde in Anwesenheit von Bezirksvorsteher Georg Papai, Ehrengast Margarete Schwin – der Tochter von Karl Seidl -, dem Floridsdorfer Museumsleiter, Bezirksrat Ferdinand Lesmeister und Vorstandsmitgliedern des Musikvereins Leopoldau im Karl-Seidl-Park ein Lindenbaum gepflanzt.

Die im Jahre 2019 neu gestaltete Parkanlage mit einer Fläche von 5.500 Quadratmetern und dem charakteristischen Teich in seiner Mitte ist ein Ort der Erholung, der einst als Dorfanger für die bis 1904 eigenständige Gemeinde Leopoldau diente. Benannt wurde die Anlage Jahre 1995 nach Karl Seidl (1905 bis 1971), einem Leopoldauer Gastwirt, der auch als Musiker, Kapellmeister sowie Begründer des Musikvereins Leopoldau im Jahre 1949 in Erscheinung getreten und bekannt geblieben ist.

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„Die seinerzeitige Entscheidung, den Teich mit zusätzlichem Kostenaufwand zu erhalten, erweist sich heute nicht nur aus mikroklimatischer Sicht als goldrichtig: Das ganze gärtnerische Ensemble, noch dazu mit einem heute noch bekannten und beliebten Leopoldauer Namensgeber, trägt viel zur Identität und dem dörflichen Charakter dieses Platzes bei. Mein besonderer Dank gilt den MitarbeiterInnen der Wiener Stadtgärten für die Gestaltung und ganzjährige Betreuung des Karl-Seidl-Parks“, sagt Bezirksvorsteher Georg Papai anlässlich der aktuellen Baumpflanzung.

Baumpflanzung am Leopoldauer Platz in Erinnerung an Karl Seidl. Bild: BV21.
Baumpflanzung am Leopoldauer Platz in Erinnerung an Karl Seidl. Bild: BV21.