Warum ein Ingenieur aus Ingolstadt Matthias Neumann 4 von 5 Sternen gibt und nach zwei Monaten trotzdem dabei bleibt.
Viele Coachings versprechen ein zweites Einkommen neben dem Job. Inszeniert wird dabei einiges, und glänzenden Erfolgsgeschichten kann man heutzutage kaum noch blind trauen. Deshalb haben wir nicht nur Bewertungen gelesen, sondern mit einem Teilnehmer direkt gesprochen. Die Redaktion hat die Erfolgsmethode nicht selbst getestet, wiedergegeben wird die individuelle Erfahrung von Thomas Maier. Was dabei herauskam, klang anders als erwartet. Auf expertenmarkt.de stehen derzeit knapp 40 Bewertungen zur Erfolgsmethode, fast durchgehend mit fünf Sternen. Dazwischen findet sich eine ausführlichere Ausnahme mit vier von fünf Sternen, geschrieben von Thomas Maier, 53 Jahre alt und aus Ingolstadt. Nicht die Note hat uns interessiert, sondern die Einschränkung dahinter.
Wer ist Thomas Maier?
Thomas Maier arbeitet seit 30 Jahren in derselben Firma. Er verdient gut, denkt sicherheitsorientiert und hatte nach eigener Aussage lange nichts gefunden, das ihn wirklich angesprochen hätte. Klassisches Unternehmertum mit hohem Startkapital kam für ihn nicht infrage. Gesucht habe er etwas, das sich neben dem Ingenieursjob aufbauen lässt. Gelandet sei er beim Texteschreiben und bei Matthias Neumann.
Matthias Neumann: der erste Eindruck
Den Einstieg machte der kostenlose Videokurs. Thomas Maier macht daraus keinen Hehl: mehr Gelaber als Substanz. Hängengeblieben sei er trotzdem, weil Matthias Neumann sympathisch wirke und man nicht das Gefühl habe, dass einem hier das Geld aus der Tasche gezogen werden solle. Wochenlang habe er überlegt, ob er sich darauf einlassen soll. Von solchen Coachings habe er vorher nichts gehalten außer Abstand. „Am Ende des Tages bin ich ein rationaler Mensch, aber den letzten Überwindungsstoß hat mir mein Bauchgefühl gegeben.“ Ich hatte mir schon ein paar solcher Dinge oberflächlich angeschaut, aber nie ein gutes Gefühl dabei, deshalb habe ich auch nie angefangen. Bei Matthias hatte ich ein gutes Bauchgefühl, und das hat mich bisher in meinem Leben noch nie fehlgeleitet.
Erfahrungen mit der Erfolgsmethode von Matthias Neumann
Was ihn danach am stärksten überrascht habe, sei nicht der Videokurs gewesen, sondern das Team. Antworten kämen oft innerhalb weniger Minuten, ausführlich und mit den Details, die man brauche. Die Live-Calls halte er für wichtig, weil man dort sehe, woran andere gerade arbeiten. Am stärksten bleibe bei ihm aber etwas anderes hängen: „Letzten Endes war für mich der Gamechanger die Proaktivität des Teams. Klar bin ich jemand, der sich selbst motivieren kann, aber dann kommt der Alltag dazwischen, und die Nebentätigkeit rutscht schnell in die zweite oder dritte Reihe. Hier wurde aktiv nachgehakt. Ich wurde regelmäßig gefragt, wo ich stehe, ob ich Text XY schon geschrieben habe und wie sie mich am besten unterstützen können. Das motiviert, weil man positiven Druck bekommt und das Gefühl hat, nicht allein gelassen zu werden.“ Genau darin sieht er den Unterschied zu anderen Anbietern: Bei vielen Coachings bekomme man eben nur einen überteuerten Kurs, und danach melde sich niemand mehr und man ist komplett auf sich allein gestellt. Überzeugt hat ihn zudem die hauseigene KI. Man gebe dem Tool den Kontext zum Unternehmen, also Website, Informationen und Beispieltexte, wähle die gewünschte Textart wie E-Mail oder Website-Text und erhalte einen Entwurf. Im Kurs lerne man vor allem, wie man der KI Feedback gibt und Fehler herausholt. Nicht stundenlang selbst tippen, sondern steuern und korrigieren. Anfangs sei das ungewohnt gewesen, heute sehe Thomas darin den größten Hebel und gleichzeitig seinen zweiten Kritikpunkt: Das handfeste Texteschreiben komme dabei zu kurz. Beim Zeitaufwand wird er deutlich: „Das erforderliche Zeitinvest wurde von Matthias, sagen wir mal, optimistisch dargestellt. 30 Minuten am Tag seien laut Matthias ausreichend, während ich realistisch bei zehn Stunden pro Woche gelandet bin, um wirklich zeitnah voranzukommen. Das ist einer der Punkte, wo ich im Nachhinein Kritik äußern muss: Manche Dinge werden zu leichtfertig und zu einfach dargestellt, während es in der Praxis anders aussieht.“
Die ersten Aufträge: Werden die Versprechen gehalten?
Nach sechs Wochen kam die Nachricht, dass der erste Auftrag da sei. Insgesamt hat Thomas Maier in zwei Monaten zwei Projekte abgeschlossen und 3.000 Euro verdient. Zuerst schrieb er 15 E-Mails für eine Recruiting-Agentur, eine Reihe von Nachrichten, die nacheinander rausgehen und Menschen dazu bringen sollen, sich zu melden. Das sei der einfachere Teil gewesen. Der zweite Auftrag war härter. Ein Online-Shop brauchte den Text für die Checkout-Seite, also jene Seite, auf der ein Kunde am Ende bezahlt und sich oft entscheidet, ob er wirklich kauft oder doch abspringt. Da sei er unsicherer gewesen, habe sich andere Seiten angeschaut, und das Unternehmen habe zweimal Änderungen verlangt, bevor der Text durch war. Die 3.000 Euro für beide Aufträge seien trotzdem gekommen. „Bei den E-Mails war ich schneller im Fluss. An der Checkout-Seite habe ich gemerkt, dass es nicht reicht, der KI etwas reinzukippen. Da musste ich selbst nachdenken.“ Einen festen Monatskunden habe er noch nicht, daran arbeite er noch. Sein Ziel bleibe, den Job irgendwann kündigen zu können. Dafür bräuchte er konstant fünfstellige Einnahmen, weil er als Angestellter bereits gut verdiene. So weit sei er nach zwei Monaten nicht.
Was ihn überzeugt hat
Am stärksten bleibe bei ihm das Preis-Leistungs-Verhältnis hängen. „Wenn ich vergleiche, was man sonst in die Hand nehmen muss, um sich nebenberuflich überhaupt etwas aufzubauen, ist das hier fair“, sagt Thomas Maier. Coaching, Support und die KI-Nutzung seien enthalten, und genau das mache den Unterschied. Wie das wirtschaftlich aufgehe, frage er sich selbst. „Das erinnert mich an ein Fitnessstudio. Nicht jeder nutzt alles, und davon profitieren die, die wirklich mitmachen.“ Dazu komme die Art des Umgangs. Feedback zum Kurs sei angenommen worden, das Team habe gesagt, man wolle nachschärfen. „Man wird ernst genommen. Das findet man nicht überall.“
Kritik an der Erfolgsmethode
Vier Sterne, nicht fünf. Die Videokurse seien eher oberflächlich. Strategien kämen vor, in die Tiefe gehe es zu wenig. Das Team argumentiere, die Praxis passiere im Eins-zu-eins, weil jeder Text anders sei. Thomas Maier findet das nachvollziehbar, ausreichend findet er es nicht. „Der Kurs gibt die Richtung vor, aber richtig lernen tut man erst, wenn man mit dem Team am konkreten Text sitzt. Das ist okay, nur hätte ich mir im Kurs selbst mehr Tiefe gewünscht.“ Matthias Neumann selbst sehe er im Alltag seltener als gedacht, etwa einmal pro Woche im Live-Call. Der Rest laufe über das Team. „Das Team ist stark, da gibt es nichts zu deuteln. Aber mehr von Matthias Neumann persönlich hätte ich mir schon gewünscht.“
Für wen die Erfolgsmethode geeignet ist
Weiterempfehlen würde er sie, aber nicht an jeden. „Wer wenig Zeit hat, unsicher mit Technik ist oder sich schlecht ausdrücken kann, wird hier eher scheitern. Die KI nimmt einem viel ab, aber sie macht aus niemandem automatisch einen Texter.“ Es bringe etwas, wenn man mitziehe, sich ausdrücken könne und keine Angst vor Technik habe. Nichts sei sie für Leute, die schnelles passives Geld wollen.
Fazit: Erfahrungen mit Matthias Neumann nach zwei Monaten
Nach zwei Monaten klingt Thomas Maier nicht euphorisch, sondern nüchtern zufrieden. Warum es bei vier Sternen bleibt, sagt er selbst: „Ich habe vier Sterne gegeben, weil ich schlicht noch nicht an dem Punkt bin, wo ich sein möchte. Die ersten zwei Monate habe ich solide absolviert, und die Leistung vom Team wurde eingehalten. Aber ich habe mein Ziel noch nicht erreicht und kann deshalb nicht zu hundert Prozent sagen, inwieweit ich mit dem Coaching dorthin komme. Ich bin trotzdem sehr zuversichtlich, dass ich es schaffe und kann die Erfolgsmethode demnach auch weiterempfehlen.“ Er sei ein penibler und genauer Typ, fügt er hinzu. Keine Hymne also, aber auch keine Reue.
Häufige Fragen zu Matthias Neumann und der Erfolgsmethode
Was ist die Erfolgsmethode von Matthias Neumann?
Die Erfolgsmethode ist ein Coaching-Programm von Matthias Neumann, das Teilnehmer zum Schreiben von Werbe- und Verkaufstexten für Unternehmen ausbildet. Enthalten sind Videokurse, persönliche Betreuung, eine hauseigene KI und die Vermittlung von Aufträgen aus Neumanns Unternehmensnetzwerk.
Wie sind die Erfahrungen mit Matthias Neumann?
Die öffentlichen Bewertungen sind überwiegend positiv. Auf expertenmarkt.de liegt der Score bei 4,9 von 5 Sternen bei knapp 40 Reviews. Teilnehmer Thomas Maier vergibt vier von fünf Sternen und berichtet nach zwei Monaten von zwei Aufträgen und 3.000 Euro Verdienst.
Wie lange dauert es bis zum ersten Auftrag?
Bei Thomas Maier kam der erste vermittelte Auftrag nach sechs Wochen. Die Dauer ist individuell und hängt vom eigenen Lerntempo ab.
Wie viel Zeit muss man einplanen? Deutlich mehr als die häufig genannten 30 Minuten am Tag. Thomas Maier investiert nach eigener Aussage rund zehn Stunden pro Woche.
Welche Texte schreibt man als Teilnehmer konkret?
Vor allem E-Mail-Strecken, Werbetexte und Texte für Verkaufs- und Checkout-Seiten. Thomas Maier schrieb in seinen ersten beiden Aufträgen 15 E-Mails für eine Recruiting-Agentur sowie den Checkout-Text eines Online-Shops.
Vermittelt Matthias Neumann wirklich Aufträge?
Ja, die Auftragsvermittlung ist zentraler Bestandteil des Programms. Teilnehmer müssen nicht selbst kalt akquirieren. Im Fall von Thomas Maier führte das in zwei Monaten zu zwei bezahlten Projekten.
Braucht man Vorkenntnisse für das Texteschreiben?
Nicht zwingend, das Programm richtet sich auch an Einsteiger. Wer sich sprachlich schwertut oder unsicher im Umgang mit digitalen Tools ist, hat es laut Thomas Maier aber deutlich schwerer.
Für wen ist die Erfolgsmethode geeignet?
Für Menschen, die neben dem Job ein aktives Nebeneinkommen aufbauen wollen und dafür regelmäßig Zeit investieren. Weniger geeignet für alle, die schnelles oder passives Einkommen ohne eigenen Aufwand erwarten.
















