
Die Floridsdorfer Bezirksvertretung hat bei ihrer Sitzung im Februar 2026 einen Antrag für eine umfassende Mobilitätsstudie für Jugendliche beschlossen. Ziel ist es, die täglichen Wege junger Menschen im Bezirk – zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder dem Auto – systematisch zu analysieren und daraus konkrete Verbesserungen abzuleiten. Die Sozialdemokratie im Bezirk will die Wege junger Menschen besser verstehen und damit die Verkehrsinfrastruktur in Floridsdorf noch gezielter aufwerten.
„Mobilität entscheidet über Chancen – gerade für junge Menschen. Wer gut und sicher zur Schule, zur Arbeit oder in der Freizeit unterwegs ist, hat bessere Perspektiven im Alltag. Deshalb brauchen wir eine fundierte Grundlage für zukünftige Entscheidungen im Verkehrsbereich“, betont SPÖ-Bezirksvorsteher Georg Papai.
Die geplante Studie soll sich an der Wiener Kinder- und Jugendstrategie 2025–2030 orientieren und insbesondere Fragen der Sicherheit, Klimafreundlichkeit und Selbstständigkeit in den Mittelpunkt stellen. Gerade in einem stark wachsenden Bezirk wie Floridsdorf sei es entscheidend, frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen. „Floridsdorf wächst rasant – vor allem junge Familien ziehen in neue Stadtentwicklungsgebiete. Wir wollen wissen, wie Jugendliche heute unterwegs sind und wo es noch Lücken gibt. Nur so können wir gezielt nachbessern“, bekräftigt SPÖ-Klubvorsitzende Barbara Cermak.
Vorbild einer solchen Mobilitätserhebung für junge Menschen ist die erfolgreiche Radwegestudie, die in den vergangenen Jahren wichtige Impulse und eine Planungsbasis für den Ausbau der Radinfrastruktur in Floridsdorf geliefert hat. Eine ähnliche Datengrundlage soll nun auch für die allgemeinen Mobilitätsbedürfnisse von speziell jungen Menschen geschaffen werden.
„Jugendliche haben andere Wege und Bedürfnisse als Erwachsene – sei es am Schulweg oder am Heimweg in der Nacht. Diese Perspektive muss stärker in die Verkehrsplanung einfließen. Die geplante Studie ist dafür ein wichtiger erster Schritt“, so Jugendbezirksrat Richard Panzer (SPÖ).













