Das Veranstaltungszentrum Mozaik in der Schererstraße sorgt immer wieder für Ärger mit lauten Feiern, Autorasern, etc.. In den letzten Monaten verschlechterte sich die Lage wieder. Ursache: Mutmaßlich ein Geschäftsführer-Wechsel bei Mozaik, bei dem die mit dem Bezirk getroffenen Spielregeln nicht weitergegeben wurden. Außerdem: Mit 1. Juli steht ein Wechsel des Pächters bevor. Jetzt gab es einen Termin bei Bezirksvorsteher Georg Papai, bei dem der Maßnahmenkatalog nochmals klar gemacht wurde: Frühzeitige Anmeldung von Veranstaltungen bei der zuständigen Polizeiinspektion, fixe Ansprechpersonen vor Ort und ein verstärkter Austausch mit den Anrainern.
Das Veranstaltungszentrum Mozaik in der Schererstraße ist als Veranstaltungsort über Floridsdorf hinaus bekannt und vor allem bei großen Gesellschaften beliebt. Doch in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Beschwerden von Anrainer über Lärm und Störungen im Umfeld des Zentrums. Die Bezirksvorstehung nahm diese Anliegen ernst und suchte zuletzt 2025 das Gespräch mit Geschäftsführung, Pächter und Polizei.
„Wir wollen das Feiern in Floridsdorf nicht verbieten. Aber dort, wo viele Menschen zusammenkommen, braucht es klare Spielregeln und Rücksichtnahme auf die Nachbarschaft“, betont Bezirksvorsteher Georg Papai. Das Ergebnis: ein gemeinsam erarbeiteter Maßnahmenkatalog. Dazu gehört unter anderem die frühzeitige Anmeldung von Veranstaltungen bei der zuständigen Polizeiinspektion, fixe Ansprechpersonen vor Ort sowie ein verstärkter Austausch mit den Anrainern.
Nachdem die vereinbarten Maßnahmen anfänglich Wirkung gezeigt hatten, hat sich die Situation in den letzten Monaten wieder verschlechtert. Es häuften sich erneut Beschwerden. – Was war passiert? Es hat sich herausgestellt, dass bei der Mozaik ein Geschäftsführerwechsel stattgefunden hat. Und mit 1. Juli steht ein Wechsel des Pächters bevor.
„Ich habe den örtlich zuständigen Bezirksrat, Dipl.-Ing. Emre Erdinc, beauftragt, rasch eine weitere Gesprächsrunde mit den neuen Verantwortlichen in meinem Büro zu organisieren“, berichtet der Bezirksvorsteher. Die neuen Betreiber zeigten sich dabei ausgesprochen kooperativ und bekannten sich klar zu den bereits vereinbarten Maßnahmen. Diese wurden gemeinsam bekräftigt und an die neuen Verantwortlichen weitergegeben.
„Mir ist wichtig, dass Probleme angesprochen und gemeinsam gelöst werden. Mein Ziel ist kein Gegeneinander von Veranstaltern und Anrainerinnen und Anrainern, sondern ein Miteinander auf Basis klarer Spielregeln. Ich freue mich, dass die Betreiber dabei konstruktiv mitarbeiten“, so Papai. Die ersten Rückmeldungen stimmen positiv. Auch von Seiten der Polizei wird berichtet, dass sich die Beschwerdelage zuletzt wieder beruhigt hat. Der Bezirkschef versichert: „Ich werde die weitere Entwicklung gemeinsam mit den Verantwortlichen und der Polizei weiterhin aufmerksam begleiten.“














