Naturoase am Schafberg in Gerasdorf: 7.850 Bäumen gepflanzt – jetzt kommt eine Biodiversitätswiese dazu

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Zwei Feldhasen inmitten der blühenden Biodiversitätswiese von Kovanda am Schafberg in Gerasdorf. Foto: KOVANDA/Martin Hron.
Zwei Feldhasen inmitten der blühenden Biodiversitätswiese von Kovanda am Schafberg in Gerasdorf. Foto: KOVANDA/Martin Hron.

Das Projekt „Naherholungsoase Schafberg“ durch Renaturierung und Revitalisierung von ehemaligen Schotterdeponieflächen geht kräftig voran. So entsteht auf dem Schafberg („Grünen Hügel“) in Gerasdorf ein 22,5 Hektar großes Naherholungsgebiet. 

„Wir haben mittlerweile 7.850 Bäume und Sträucher auf und rund um den Schafberg gepflanzt. Allein 280 Bäume und Sträucher haben wir heuer gesetzt. Weitere kommen Schritt um Schritt dazu“, erklärt Eva Kovanda. Auch Biodiversitätsflächen wurden angelegt und nach und nach ausgeweitet. So kommt zu der bestehenden 15.000 m2 großen Blumenwiese nun eine weitere dazu. „Aktuell schaffen wir auf einer Fläche von 9.800 m² eine weitere blühende Biodiversitätsfläche zum Schutz, zur Erhalt und zum Ausbau der Artenvielfalt in Gerasdorf. Nächstes Jahr wird dann eine Blumenpracht auf beiden Wiesen erblühen“, so Leopold Kovanda. Auf den Biodiversitätswiesen wachsen Ringelblumen, Sonnenblumen, Kümmel, Fenchel, Leindotter, Koriander, Kresse, Rotklee, Weißklee, Hornklee, Luzerne, Futterkohl, Inkarnatklee, Phazelie, Senf, Buchweizen sowie Malve. Erfreulich ist zudem: viele Wildtiere wie Rehe, Hasen, Enten und Fasane besuchen das begrünte Gelände von Kovanda.   

Auch andere tierische Bewohner:innen bevölkern den Schafberg. 13 Schafe, darunter sechs Coburger Fuchsschafe und sieben Shropshire-Schafe, leben zur nachhaltigen und umweltschonenden Landschaftspflege auf dem „Grünen Hügel“ in Gerasdorf. In Kooperation mit drei Imkern wurden außerdem Bienenstöcke auf dem Unternehmensgelände aufgestellt, die für eine natürliche Bestäubung der Pflanzen sorgen und obendrein regionalen Honig produzieren.