Neu Leopoldau: Dachgleiche für neuen Gemeindebau

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Gemeindewohnungen NEU für rund 100 junge WienerInnen. Bild: PID/VOTAVA.
Gemeindewohnungen NEU für rund 100 junge WienerInnen. Bild: PID/VOTAVA.

Insgesamt entstehen im IBA_Wien-Quartier Neu Leopoldau bis 2022 rund 1.000 geförderte Wohnungen. Der neue Gemeindebau erreicht im Dezember die Dachgleiche.

Am Areal des ehemaligen Gaswerks werden zurzeit 46 Gemeindewohnungen NEU errichtet, die besonders auf die Wohnbedürfnisse junger Menschen zugeschnitten sind. Neben Leistbarkeit stehen Anpassungsfähigkeit und flexible Gestaltbarkeit der Wohnungen, die zwischen 31 und 78 m2 groß sind, im Vordergrund. Damit soll den Lebenssituationen insbesondere junger MieterInnen Rechnung getragen werden. Zusätzlich sind auf dem Dach ein Garten und eine gemeinschaftlich genutzte Terrasse vorgesehen.  

 „Neu Leopoldau wird auch rund 100 Gemeindemieterinnen und -mietern ein modernes und besonders leistbares neues Zuhause bieten. Gemeindebau und Viertel werden bei der Internationalen Bauausstellung 2022, IBA_Wien, Vorzeigeprojekte sein. Denn in Neu Leopoldau steht innovatives Wohnen für junge Wienerinnen und Wiener im Mittelpunkt“, so Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal

StRin Gaal und BV Papai vor dem Gemeindebau in Neu Leopoldau, der im Dezember die Dachgleiche erreichen wird (Anmerk.: Aufnahme des Fotos vor dem Lockdown). Bild: PID/Votava.

„Das ehemalige Industriegebiet des Gaswerks Leopoldau verwandelt sich zurzeit in einen lebenswerten Floridsdorfer Stadtteil mit einzigartigem Flair. Es freut mich sehr, dass zu unseren mehr als 100 Gemeindebauten im Bezirk nun weitere in der Ödenburgerstraße und in Neu Leopoldau hinzukommen“, betont Bezirksvorsteher Georg Papai

Rund 7,5 Millionen Euro kostet die Errichtung des neuen Gemeindebaus, der seinen BewohnerInnen im November 2021 übergeben werden soll. Der Start der Vergabe der 46 neuen Gemeindewohnungen ist im 2. Quartal 2021 vorgesehen.  

Alle Gemeindewohnungen NEU bieten ihren MieterInnen Sicherheit und hohe Wohnqualität zu erschwinglichen Konditionen: weder Eigenmittel noch Kaution sind zu bezahlen und die Mietverträge sind unbefristet.  

Der Mix aus denkmalgeschützten Gebäuden, Neubauten und alten Baumalleen verleiht Neu Leopoldau ein besonderes Flair. Etwa ein Drittel der mehr als 1.200 neuen Wohnungen insgesamt - rund 1.000 davon gefördert - wurden bereits fertiggestellt. Bild: PID/Votava.
Der Mix aus denkmalgeschützten Gebäuden, Neubauten und alten Baumalleen verleiht Neu Leopoldau ein besonderes Flair. Etwa ein Drittel der mehr als 1.200 neuen Wohnungen insgesamt – rund 1.000 davon gefördert – wurden bereits fertiggestellt. Bild: PID/Votava.

Vom Industriegebiet zum IBA-Vorzeigeprojekt 

2015 lobte die Neu Leopoldau Entwicklungs GmbH gemeinsam mit dem wohnfonds_wien einen Bauträgerwettbewerb aus, der bis dato das größte dialogorientierte Auswahlverfahren in Wien darstellt. ExpertInnen aus verschiedenen Bereichen erarbeiteten in Workshops gemeinsam mit der Nachbarschaft Konzepte rund um das Hauptthema „Junges Wohnen“.

Die begleitende IBA-Studie „Junges Wohnen in Neu Leopoldau“ zeigt auf, welche Lösungsvorschläge im sozialen Wiener Wohnbau für die Zielgruppe junger Menschen entwickelt wurden. Diese reichen von Wohngemeinschaften bis zur ersten eigenen Wohnung im Stadtteil.

Infos:
Große Bilddokumentation: Gaswerk Leopoldau wird „Neu-Leopoldau“!
Junges Wohnen in Neu Leopoldau

Anfang November konnte die ARWAG, an der auch die Wien Holding beteiligt ist, den herausfordernden und durch die COVID-Pandemie geprägten Monaten zum Trotz im Stadtteil „Neu Leopoldau“ ein gefördertes Mietwohnungsobjekt plangemäß und ohne Zeitverzögerung an die neuen MieterInnen übergeben.

Die Wohnhausanlage „Blickpunkt 21 – Leopold“ steht an der Marischkapromenade und umfasst 118 geförderte Mietwohnungen samt Gemeinschaftsräumen. Im Erdgeschoß des Objekts werden in Kürze eine Greißlerei und ein Biomarkt einziehen und für die Nahversorgung des neu geschaffenen Grätzls sorgen.

ARWAG übergibt 118 geförderte Mietwohnungen im Stadtteil „Neu Leopoldau“

ARWAG übergibt 118 geförderte Mietwohnungen im Stadtteil „Neu Leopoldau“. Foto: Irene Schanda.
ARWAG übergibt 118 geförderte Mietwohnungen im Stadtteil „Neu Leopoldau“. Foto: Irene Schanda.

Anfang November konnte die ARWAG, an der auch die Wien Holding beteiligt ist, den herausfordernden und durch die COVID-Pandemie geprägten Monaten zum Trotz im Stadtteil „Neu Leopoldau“ ein gefördertes Mietwohnungsobjekt plangemäß und ohne Zeitverzögerung an die neuen MieterInnen übergeben.

Die Wohnhausanlage „Blickpunkt 21 – Leopold“ steht an der Marischkapromenade und umfasst 118 geförderte Mietwohnungen samt Gemeinschaftsräumen. Im Erdgeschoß des Objekts werden in Kürze eine Greißlerei und ein Biomarkt einziehen und für die Nahversorgung des neu geschaffenen Grätzls sorgen.

„Leopold“ ist Teil des seit Mai 2019 im historischen Ensemble des ehemaligen Gaswerks Leopoldau entwickelten Quartiers, das zeitgemäßes Wohnen und einen vielfältigen Mix aus Gewerbe und sozialer Infrastruktur bietet. Hier entstehen auf rund 13,5 Hektar insgesamt rund 1.400 Wohnungen mit Nahversorgung und sozialer Infrastruktur, 70.000 Quadratmeter Gewerbeflächen und viel Freiraum.

Der neue Stadtteil „Neu Leopoldau“ ist sehr gut über die S-Bahnstation „Siemensstraße“ an den öffentlichen Verkehr angebunden. Weiters adaptierten die Wiener Linien für das Projekt die Linienführungen einiger Buslinien. Radwege umschließen das Gelände und führen zur S-Bahnstation. Der motorisierte Individualverkehr ist im Südwesten des Areals an die A22 Donauuferautobahn und im Osten an die S2 Wiener Nordrand Schnellstraße angebunden.