,Plakatallee‘ als ,Faust aufs Aug‘

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Schimanek bei der Plakatallee. Bild: Hödl.
Schimanek bei der Plakatallee. Bild: Hödl.

Nutzern der Strebersdorfer Straße ist die Plakatflut am Verbindungsweg der Floridsdorfer Orte Großjedlersdorf und Strebersdorf ein Dorn im Aug. „Tatsächlich passt die Plakatflut links und rechts der Straße wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge zu den sich dort ausbreitenden Grün- und Ackerflächen“, so Alt-Bezirksrat Hans-Jörg Schimanek (Bild) bei einem Lokalaugenschein.

Die Plakatallee bringe den Firmen nichts und verunstalte aber die Umwelt. Schimanek: „Die an den Lichtmasten beworbenen Veranstaltungen und damit auch die hierfür getätigte Bewerbung werden via Kulturförderungsbudget auf Kosten der Wiener Steuerzahler finanziert. Was ja durchaus zu akzeptieren wäre – aber nur dann, wenn die Texte auf den kleinen Werbetafeln für motorisierte Verkehrsteilnehmer und deren Beifahrer beim Vorbeifahren auch tatsächlich lesbar wären.“

Fußgänger findet man wegen eines fehlenden Gehweges in der Straße nie. Diese Mini-Plakate erfüllen ihren eigentlichen Zweck keinesfalls, „sie sind schlicht und einfach eine Umweltverschandelung auf Steuerzahlers Kosten“.