Projekt „Suppentopf“ im Sozialmarkt Frömmlgasse: Bezirksvorsteher Papai schwingt die Suppenkelle

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Vergangenes Jahr wurde daher vom Samariterbund das Projekt „Suppentopf“ im Sozialmarkt Frömmlgasse im 21. Bezirk gestartet. Bild: BV21.
Vergangenes Jahr wurde daher vom Samariterbund das Projekt „Suppentopf“ im Sozialmarkt Frömmlgasse im 21. Bezirk gestartet. Bild: BV21.

1 von 6 Österreichern ist armuts- und ausgrenzungsgefährdet. Das bedeutet auch, dass regelmäßige, abwechslungsreiche und warme Mahlzeiten nicht selbstverständlich sind. Viele der Sozialmarktkunden des Samariterbund Wien wenden den Großteil ihres Geldes für Miete, Heizung und Strom auf – für Essen bleibt da kaum etwas übrig. Auf den Tisch kommt, was gerade noch leistbar ist. 

Vergangenes Jahr wurde daher vom Samariterbund das Projekt „Suppentopf“ im Sozialmarkt Frömmlgasse im 21. Bezirk gestartet. Hier erhalten armutsbetroffene Menschen, die im Sozialmarkt einkaufen, regelmäßig warme Speisen. Gekocht wird in einer komplett ausgestatteten Gastro-Küche im 20. Bezirk. Die Gesamtkoordination von Planung über Einkauf bis hin zur Logistik übernimmt ein hauptberuflicher Koch, der viel Erfahrung in Großküchen hat.

Ein Sozialprojekt, das freiwillig helfende Hände sucht und dabei seitens der Politik Unterstützung findet. So hat heuer schon die Sozial- und Zivilschutzkommission tatkräftig bei der Essenausgabe mitgewirkt und jetzt zur Weihnachtszeit schwingt Bezirksvorsteher Georg Papai im Sozialmarkt die Suppenkelle.

Vom heutigen Tag bis zum Freitag vor Weihnachten hilft der Bezirkschef zur Mittagzeit gemeinsam mit dem Klubvorsitzenden der SPÖ, Bezirksrat Bernhard Herzog sowie Samariterbund Wien Geschäftsführer Oliver Löhlein und Präsidentin Susanne Drapalik die von ihm gespendete warme Mahlzeit zu verteilen. 

„Hier mitzuhelfen ist mit ein persönliches Anliegen. Aus vielen Gesprächen mit den Floridsdorferinnen und Floridsdorfern weiß ich, dass das Geld oft Monat für Monat schneller knapp wird, als noch vor ein paar Jahren. Und diese Sorge kann jeden Menschen treffen. Initiativen wie diese sind für viele ein Lichtblick und unterstreichen den sozialen Zusammenhalt in Floridsdorf“, betont Bezirksvorsteher Georg Papai.