,Rekorde-Mundharmonika‘ museumsreif

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Museumsleiter Ferdinand Lesmeister, Herbert Schweng und Hans Jörg Schimanek beim Treffen im Bezirksmuseum Floridsdorf. Foto: Privat.
Museumsleiter Ferdinand Lesmeister, Herbert Schweng und Hans Jörg Schimanek beim Treffen im Bezirksmuseum Floridsdorf. Foto: Privat.

Herbert Schweng vermacht seine „Guiness Buch der Rekorde“-Mundharmonika dem Bezirksmuseum. Aus Liebe zum Heimatbezirk Floridsdorf vermacht der Mundharmonika-Virtuose Herbert Schweng seine „Guiness Buch der Rekorde“-Mundharmonika dem Bezirksmuseum Floridsdorf. Die DFZ war bei der Übergabe dabei.

Viele Jahrzehnte hatte Herbert Schweng der Musik jede freie Minute gewidmet. Speziell die Mundharmonika hatte es dem Groß-Jedlersdorfer angetan und 1996 wurde er mit seiner selbst gebauten größten Mundharmonika der Welt (1,18 m lang, 3,67 kg schwer, Gesamtspielfläche 4,52 m) berühmt und sogar ins „Guiness Buch der Rekorde“ (Band 1997) aufgenommen.

Mundharmonika-Virtuose Herbert Schweng vor 
etwa 30 Jahren. Bild: Privat.
Mundharmonika-Virtuose Herbert Schweng vor etwa 30 Jahren. Bild: Privat.

„Mit 87 Jahren fällt mir das Bespielen der Mundharmonika leider schon zu schwer. Daher denke ich, dass sie hier im Bezirksmuseum auch für künftige Generationen besser aufgehoben ist als bei mir zu Hause“, meinte Schweng und überreichte sein „Weltmeisterstück“ samt dem Guiness-Buchband 1997 im Beisein von Alt-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek, seines langjährigen Bekannten und Freundes, an Museumsleiter Ferdinand Lesmeister.

Auf der 4,52-Meter Mundharmonika ist jede Tour spielbar. Und das Mega- Musikgerät war 1997 sogar in der ORF-Sendung ,Willkommen Österreich‘ zu Gast und wurde dort zu viert gespielt. In der Szene ist der Jedlersdorfer Schweng auch kurz und bündig als ,Mister Mundharmonika’ bekannt.

Schweng mit seinen Erinnerungssstücken, die er dem Museum gab. Bild: Privat.
Schweng mit seinen Erinnerungssstücken, die er dem Museum gab. Bild: Privat.

Im Bezirksmuseum wurde die Übergabe samt Lesmeisters Zusage, für das wertvolle Geschenk einen würdigen Platz zu finden, mit einem Glas Wein und nostalgischen Erinnerungen besiegelt.

Mundharmonika-Virtuose Herbert Schweng vor 
etwa 30 Jahren. Bild: Privat.
Mundharmonika-Virtuose Herbert Schweng vor etwa 30 Jahren. Bild: Privat.