Rezept für die nächsten fünf Jahre

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Bezirksvorsteher Georg Papai beim Kochen. Bild: Wallentin.
Bezirksvorsteher Georg Papai beim Kochen. Bild: Wallentin.
Bezirksvorsteher Georg Papai präsentierte Bilanz und Ausblick bis 2025.

Gibt es in den nächsten zweieinhalb Wochen keine politischen Erdbeben, heißt auch der nächste Floridsdorfer Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ). Der servierte bei seiner Bilanz nicht nur selbstgemachte Fleischlaberl und Kürbis, sondern auch sein Rezept für die nächsten fünf Jahre.

Denn Papai will die Inhaltsstoffe für erfolgreiches Bezirksmanagement kennen: „Ein Päckchen Engagement, eine Handvoll gute Ideen, ein Bund Durchsetzungsvermögen, ein Gupf soziale Werte, eine Prise Geduld und eine große Tasse voll Freude an der Sache.“ Vor allem an der Geduld mangle es manchmal etwas, so Papai selbst. Quasi als Bilanz legte er seine Wahlkampf-Broschüre ‘Rezept für Floridsdorf’ auf. Die DFZ hat sich angesehen, was der Bezirksvorsteher für die nächsten fünf Jahre vor hat:
– Neue Parkanlagen soll es in Donaufeld, Groß-Jedlersdorf und auch eine im engeren Bezirkszentrum, an einem derzeit noch versteckten und abgeriegelten Platz, geben. Generalsanierung des Otto-Ascher-Parks in Jedlesee.
– Der Kinzerplatz soll komplett neu gestaltet werden. Im Idealfall mit einer Tiefgarage unter dem Kirchenplatz. Bleiben die Grünen in Wien Koalitionspartner, ist fraglich, ob sie mitspielen.
– Schleifgasse: Komplette Neugestaltung der Gasse zum Schlingermarkt. Bürgerbefragung, ob es eine Begegnungszone geben soll.
– Verkehr: Der Satzingerweg soll von der Hassingergasse bis Hans-Schilder-Platz ausgebaut werden; Optimierung der Parkplatzsituation entlang der Jedleseer Straße; Neugestaltung und Errichtung eines Gehweges in der Strebersdorfer Anton-Böck-Gasse, endlich Verbesserungen in der Stammersdorfer Kellergasse, wo Raser regelmäßig für Ärger sorgen.
– Öffis: Verbesserung der Querverbindungen in den 22. Bezirk, eventuell zweite Straßenbahn auf der Prager Straße.
– Generalsanierung der Marco-Polo-Volksschule.
– Mehr leistbarer Wohnraum.
– Eltern-Kind-Cafe ohne Konsumzwang.