Romaplatz: Kampf den Autod-Rowdys

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Bezirksvorsteher Georg Papai (links) und Pepi Fischer. Bild: BV21.
Bezirksvorsteher Georg Papai (links) und Pepi Fischer. Bild: BV21.
Stein

Der Romaplatz an der Alten Donau ist eigentlich ein beliebter und gut ausgelasteter Parkplatz für Erholungssuchende und Badegäste. Doch in den letzten Monaten nur tagsüber, denn abends und auch außerhalb der Badesaison übernahmen gerne Autorowdys die große Asphaltfläche, wie Anrainer beklagten. Neben dem Lärm sorgte auch der Gummiabrieb der Autoreifen für gehörigen Unmut. Nun wurden Maßnahmen gesetzt, wie Bezirksvorsteher Georg Papai berichtet.

Zwar ging es noch nicht so zu wie am großen Kahlenbergplatz, für die Anrainer sind Lärm und Gestank aber unerträglich. Und die gut vernetzte Szene ist für die Polizei schwer zu fassen. Damit ist jetzt Schluss: Auf Papais Initiative hat sich die Bezirksverkehrskommission unter Vorsitz von Bezirksrat Josef Fischer der Sache angenommen und dem unkontrollierten Treiben nun einen Riegel vorgeschoben. „Durch Betonleitwände und Alusteher haben wir den Parkplatz jetzt strukturiert.“

Mit diesen baulichen Maßnahmen gelang es, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Einerseits wurde so die Fläche für die Drifterszene uninteressant gemacht, andererseits wurde durch ein zusätzliches Einbahnsystem und Bodenmarkierungen eine klare Parkordnung für die legale Nutzung des Platzes geschaffen.

Während Papai berichtet, dass die Rückmeldungen der Anrainer positiv sind, haben die Grünen nicht nur Freude. Sie haben in der Bezirksvertretung eine Anfrage gestellt, was mit den versprochenen Begrünungsmaßnahmen ist? Papai liefert die Erklärung: Die zuständige Fachabteilung meint, dass es an der Alten Donau grün genug ist und das nicht notwendig sei. Deswegen gäbe es für Klimamaßnahmen keine 40% Förderung und der Bezirk müsste die 160.000 Euro Kosten selbst tragen.