Rot-Pink im Bezirk mit Schlingermarkt-Koalition

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Bernhard Herzog (SPÖ) und Judith Lederer (NEOS) machen sich für den Schlingermarkt stark. Bild: Privat.
Bernhard Herzog (SPÖ) und Judith Lederer (NEOS) machen sich für den Schlingermarkt stark. Bild: Privat.

Offiziell gibt es auf Bezirksebene keine Koalitionen. Dennoch soll es in Floridsdorf in den kommenden fünf Jahren eine koalitionsähnliche Zusammenarbeit von SPÖ und NEOS geben, die „eine sozial-liberale Handschrift“ tragen. Erstes Projekt: Der Schlingermarkt soll zu einem Grätzlhauptplatz aufgewertet werden.

Die neue rot-pinke Stadtregierung ist die politische Überraschung des Jahres. Auch in der Floridsdorfer Bezirkspolitik gibt es eine gute Zusammenarbeit der beiden Parteien. Im Wiener SPÖ-NEOS-Koalitionsübereinkommen findet der Floridsdorfer Markt starke Erwähnung. NEOS 21-Klubobfau Judith Lederer berichtet erfreut, dass „der Schlingermarkt weiter attraktiviert und zu einem Grätzlhauptplatz aufgewertet werden soll“.

SPÖ 21-Klubvorsitzender Bernhard Herzog zeigt sich überzeugt vom rot-pinken Fokus auf das Marktgebiet: „Der Schlingermarkt ist ein wichtiger Faktor für das Floridsdorfer Lebensgefühl und ist ein echter Treffpunkt, den wir weiter stärken wollen“.  Nach den bereits zahlreichen Aktivitäten des Bezirks und der Stadt, wird der einzige Markt Transdanubiens auch weiterhin starke Unterstützung von der Stadtregierung erhalten. Der Bezirk hat eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung aller Parteien gestartet und so unter anderem ein Markt-Leitbild erarbeitet. Von der Stadt kamen zahlreiche Projekte wie etwa das Tröpferlbad 2.0 oder der neu-errichtete historische Brunnen. 

Jetzt soll es stark weitergehen: Eine „Lange Nacht der Märkte“ ist genauso in Planung, sowie ein neuer Eingangsbereich zum Markt über die Schleifgasse. Aufhorchen lässt auch die geplante Neuerung, dass Markt-Gastrostände auch die Möglichkeit haben werden, am Sonntag zu öffnen. „Regionales Einkaufen ist besonders in den aktuellen Krisen-Zeiten besonders zu fördern“, sind beide Fraktionsvertreter überzeugt. Lederer und Herzog geben sich optimistisch: „Weitere SPÖ-NEOS-Projekte werden folgen, denn wir stehen für Fortschritt im Bezirk!“

Herzog: „Auch wenn es auf der Bezirksebene keine Koalitionen gibt, so werden wir noch viele spannende und fortschrittliche Projekte folgen, die eine sozial-liberale Handschrift haben.“