Im Wasserpark wurden am Mittwoch abend zwei schwer verletzte Personen nach einem Messerstich gefunden! FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Irschik meint, „in Floridsdorf eskaliert die Gewalt. Die jüngste Messerattacke, bei der zwei Syrer schwer verletzt wurden, zeigt, wie tief die Bandenkriminalität bereits in den Bezirk eingesickert ist. Die Bevölkerung hat längst das Vertrauen in die Sicherheitslage verloren, während die Täter immer skrupelloser agieren.“
Um 17 Uhr verständigten mehrere Passanten den Notruf, nachdem sie im Bereich des Wasserparks mehrere bewaffnete Jugendliche wahrgenommen hatten. Zudem meldeten Zeugen eine am Boden liegende, offenbar verletzte Person. Beim Eintreffen der Polizei konnten im Nahbereich des Wasserparks zwei verletzte Personen aufgefunden werden. Es handelte sich um einen 15-jährigen Jugendlichen mit Stichverletzungen im Rücken- und Gesäßbereich sowie um einen 18-Jährigen, der eine Stichverletzung im Brustbereich erlitt. Die beiden jungen Männer wurden von der Berufsrettung Wien erstversorgt und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, so die Polizei in einer Aussendung. Die beiden männer sind mittlerweile außer Lebensgefahr.
Zwischenzeitlich lief die Fahndung nach den bislang unbekannten Beschuldigten auf Hochtouren. Im Verlauf der Suchmaßnahmen konnten die Einsatzkräfte im Nahbereich des Wasserparks ein Küchenmesser sicherstellen. Zudem wurde im Bereich des Ferdinand-Kaufmann-Platzes eine Schreckschusswaffe aufgefunden. Zeugen hatten zudem ein Kennzeichen eines mutmaßlich beteiligten Fahreugs notiert. Im Zuge der Fahndung konnte neben mehreren Anhaltungen und Personenkontrollen auch das besagte Fahrzeug angehalten und kontrolliert werden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt kam es zu insgesamt sieben Festnahmen.
Rivalisierende Banden aus dem arabischen Raum tragen ihre Konflikte immer öfter auf unseren Straßen aus, findet Irschik: “Das ist inakzeptabel und muss endlich hart bekämpft werden. Messerverbote bleiben wirkungslos, wenn sie weder kontrolliert noch durchgesetzt werden – ein zahnloser Versuch, ein massives Problem zu kaschieren. Wer bei uns das Messer zückt und jemanden damit verletzt, muss umgehend abgeschoben werden.” Floridsdorf entwickle sich zusehends zum Banden-Hotspot und die Polizei stosse aufgrund struktureller Versäumnisse an ihre Grenzen. Irschik: „Die rot-pinke Stadtregierung verweigert weiterhin jede ernsthafte sicherheitspolitische Kurskorrektur und überlässt die Bürgerinnen und Bürger ihrem Schicksal. Floridsdorf darf nicht zu einem rechtsfreien Raum verkommen. Die Menschen haben ein Recht auf Sicherheit und zwar jetzt, nicht irgendwann.“
Tatsächlch gab es in den letzten beiden Jahren mehrere Vorfälle im Wasserpark: Im August war ein 33-jähriger im Streit um ein Handy niedergestochen worden. Im Oktober 2023 wurden bei einer Schießerei mehrere Personen schwer verletzt. Viele Anrainer berichten davon, dass man sich speziell ab der Dämmerung nicht mehr in den eigentlich idyllischen Wasserpark trauen kann. So wird einer er schönsten Parkanlagen in ganz Wien teilweise schon zur No-Go-Zone. Und es gibt erste Rufe nach einer Waffenverbotszone. Übrigens: Der im Bild oben fehlende Pavillon wurde vor drei Jahren entfernt und wurde nicht neu errichtet. „Da der Pavillon in den letzten Jahren vermehrt von obdachlosen Personen und Partyfeiernden in Besitz genommen wurde und für erholungssuchende Besucher nicht nutzbar war, ist eine Erneuerung derzeit nicht vorgesehen“, erklärt die MA42.

Das Landeskriminalamt Außenstelle Nord führt die weiteren Ermittlungen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Die Fahndung nach weiteen mutmaßlich an der Tat beteiligten Personen wird fortgesetzt.
















