Nach den vielen Negativ-Schlagzeilen rund um den Franz-Jonas-Platz gibt es nun zwei positive Meldungen: Für den ‘Ex-Woolworth’ war am 17. Mai Dachgleiche.

vorsteher Georg
Papai (links) mit Dr.
Manfred Raab,
Errichter des neuen Gebäudes. Bild: BV21.
Und für den benachbarten Vorbereich der Kirche am Pius-Parsch-Platz präsentiert Bezirksvorsteher Georg Papai in der Floridsdorfer Zeitung die ersten Konzepte. Zahlreiche Prominenz stellte sich zur Dachgleiche in der Schloßhofer Straße 3 ein. Projektbetreiber Dr. Manfred Raab über die nächsten Schritte: „Ende des Jahres ist das Gebäude bezugsfertig! Wir verhandeln gerade mit potentiellen Nutzern.”
Neue Tiefgarage & ‘Park’ Fix ist auch: Am Pius-Parsch-Platz wird es keinen Parkplatz mehr geben, sondern eine von Raab & Raab errichtete Tiefgarage für circa 60 Stellplätze. Dann wird an der Oberfläche ein ‘Park’ errichtet. „In die Neugestaltung wird auch gleich die Pius-Parsch-Promenade miteinbezogen”, erzählt Papai.
Erste Entwürfe liegen nun vor, die aber „noch nicht fix sind. Wir sind offen für neue Ideen und Nutzungswünsche der Bürger.” Fix ist, es soll mehr Grün als auf den Entwürfen geben, Sitzgelegenheiten und ein Wasserspiel als zentrales Element. Papai: „Ein Wunsch der Anrainer war, mehr Raum für Schanigärten für Lokale, wie das Eisgeschäft, zu ermöglichen.” Archäologische Funde? Für die Tiefgarage soll es nach Wunsch des Bezirkes moderate Preise geben. Keinesfalls sollen „Pendler aus Mistelbach mit einer Art Park-and-Ride- Anlage angelockt werden”, so Papai.

Bei optimalem Verlauf könnte die Fertigstellung Ende 2018 erfolgen. Die Gesamtkosten liegen bei zwei Millionen Euro, circa 200.000 trägt Raab & Raab bei. Verzögerungen könnte es übrigens auch aus wissenschaftlichen Gründen geben: Denn Archäologen stehen Gewehr bei Fuß, wenn man auf die Fundamente der alten Floridsdorfer Dorfkirche stößt. – H. NEUMAYER
















