Spitzenforschung in Floridsdorf

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Neue Zentrale des AIT in Wien Floridsdorf. Fotos: AIT J. Zinner.
Neue Zentrale des AIT in Wien Floridsdorf. Fotos: AIT J. Zinner.

In der Zentrale des AIT Austrian Institute of Technology arbeiten 860 hochqualifizierte Forscherinnen und Forscher, um unsere großen Zukunftsprobleme zu lösen – etwa Klimawandel oder Digitalisierung.

Mitten in Floridsdorf schlägt auch das Herz der österreichischen Forschung und Innovation: In der Giefinggasse befindet sich das AIT Austrian Institute of Technology, das größte außeruniversitäre Forschungszentrum Österreichs. In drei modernen Gebäuden (unmittelbar gegenüber der Österreich-Zentrale von Siemens) arbeiten derzeit 860 hochqualifizierte Forscherinnen und Forscher an Technologien für die Zukunft. Ungefähr ein Drittel davon sind Expertinnen und Experten aus aller Welt.

Hier finden die Forscherinnen und Forscher ideale Bedingungen vor, um mit ihrer Arbeit Österreich besser, sicherer und umweltfreundlicher zu machen. Dahinter stehen zwei starke Eigentümervertreter: das österreichische Klimaschutzministerium und die österreichische Industrie. Gemeinsam mit Universitäten und Unternehmen werden wichtige Themen wie zum Beispiel Digitalisierung oder Klimaschutz erforscht. Dabei werden die Grundlagen für Innovationen gelegt, die uns Antworten für die Bewältigung der großen Zukunftsherausforderungen geben – und mit denen österreichische Firmen auf dem Weltmarkt erfolgreich sein können.

Wichtige Forschungsthemen sind die Bereiche saubere Energie, Verkehr der Zukunft, Automatisierung oder Cybersicherheit. Im hochmodernen „Battery Materials Lab“ zum Beispiel werden Batterien weiterentwickelt, die in jedem Handy oder in den Elektroautos der Zukunft benötigt werden. Verbessert werden sollen die Lebensdauer und die Sicherheit, außerdem will man künftig nur mehr Materialien verwenden, die es auch bei uns gibt und die so umweltschonend wie möglich sind.

MEHR INFO: Forschung in 3d

In Floridsdorf wurde auch die weltweit schnellste Maschine zur Prüfung von Banknoten entwickelt. Viele Notenbanken der Welt nutzen diese Technologie, um Geldscheine zu inspizieren, bevor sie wieder in Umlauf gebracht werden – etwa ob sie bekritzelt oder zerrissen sind, und auch, ob sie echt oder gefälscht sind.

Immer mehr Forscherinnen und Forscher beschäftigen sich mit dem Thema Cybersicherheit: Am AIT werden Methoden entwickelt, um die Gefahren aus dem Internet wirksam bekämpfen zu können. Das beginnt bei der Sicherung der sogenannten „kritischen Infrastruktur – also des Stromnetzes oder der Wasserversorgung – und reicht hin bis zum Aufspüren von Kriminellen, die mithilfe von Blockchains verbotene Geschäfte abwickeln.

In High-Tech-Labors werden außerdem umweltfreundliche Methoden zur Gewinnung und Nutzung von erneuerbarer
Energie erforscht. So werden zum Beispiel Wärmepumpen entwickelt, mit denen in der Industrie Abwärme genutzt werden kann, die bisher ungenutzt verpufft. Auch an der Verbesserung von Solarzellen wird gearbeitet, sodass man mehr Sonnenenergie einfangen kann. Im „SmartEST“-Labor werden überdies intelligente („smarte“) Stromnetze entwickelt, in die große Mengen an erneuerbarer Energie eingespeist werden können.

Das AIT arbeitet auch sehr eng mit der österreichischen und europäischen Politik zusammen: Die Expertinnen und Experten am AIT beraten mit ihrem großen Know-how das österreichische Parlament genauso wie die Europäische Kommission, um richtige Entscheidungen für die zentralen Themen der Zukunft zu ermöglichen.

„Wir freuen uns, dass wir in der Vienna Innovation Region in Floridsdorf zu Hause sind“, streut AIT-Kommunikationschef Michael Hlava dem Bezirk Rosen.

Übrigens: Auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates des AIT – das auch Standorte u. a. in Tulln, Seibersdorf, Graz oder Wr. Neustadt betreibt – ist ein gebürtiger Floridsdorfer: nämlich der frühere Finanzminister und Vizekanzler Hannes Androsch.

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