Freitag, 13. Februar, 2026
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Verleihung des Májstorin-Ordens für queer-feministischen Aktivismus an das Pink Noise Camp, Maria Rösslhumer und Nina Schedlmayer

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Verleihung des Májstorin-Ordens. Bild: Nikita Sagl.
Verleihung des Májstorin-Ordens. Bild: Nikita Sagl.

AIm Jänner wurde zum zweiten Mal der Májstorin-Orden verliehen: an die Politikwissenschaftlerin, Gewaltschutzexpertin und Autorin Maria Rösslhumer, den feministisch-popkulturellen Verein Pink Noise Camp, sowie die Kulturjournalistin Nina Schedlmayer.

Der Preis, eine Skulptur der Filmmacherin und Künstlerin Katrina Daschner, zeichnet FLINTAs (Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinäre, Trans und Agender-Personen) für queer-feministischen Aktivismus aus – Personen, die gegen das patriarchale Zeitgeschehen arbeiten, den Blick erweitern und Role Models sind.

Die Kulturmanagerin Ursula Napravnik und die Jugendarbeiterin Anita Tokić riefen den Májstorin-Orden 2023 ins Leben. Die ersten Preisträgerinnen waren die Performerin Denice Bourbon, die Stadtplanerin Eva Kail und die Journalistin Vina Yun. Der Májstorin-Orden soll auch 2027 wieder verliehen werden.

Das jährlich stattfindende Pink Noise Camp schafft Rahmenbedingungen, Handlungsangebote und Freiräume für die Selbstermächtigung von Mädchen, Frauen, trans, inter* und nicht-binären Personen in Pop- und Jugendkulturen mit niederschwelligem Zugang. Es besteht seit 2010, und heute sind viele Flintas und Gruppen in der Kulturszene aktiv, die sich beim PNC vernetzt haben. Den Preis nahmen Elise Mory, Tabea Reichmann, Dora de Goederen, Juli Haberlik entgegen.