Dienstag, 6. Oktober, 2026
Start 10/2026 Wenn China nach Jedlersdorf pilgert

Wenn China nach Jedlersdorf pilgert

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Günter Turtenwald und chinesisicher Minister. Bild: zVg.
Günter Turtenwald und chinesisicher Minister. Bild: zVg.

Energiebänder, „die den Stresslevel senken und allgemein den Gesundheitszustand verbessern“, produziert Günter Turtenwald in Floridsdorf mit seiner Firma Zisano. Während Kritiker wenig davon halten, hat ,Zisano‘ prominente Werbeträger und aus China pilgern sogar Minister in den 21. Bezirk.

Mittels einer Frequenztechnologie sollen „Frequenzen den Menschen unterstützen“, so Turtenwald. Die Technologie ist in einem Silizium-Chip, der in Arm-, Energie- und Fittnessbänder mit eigenem Verschluss verbaut. Hergestellt in Jedlersdorf.

Das es unzählige Kritiker gibt (der ORF titelte etwa in einem Online-Artikel: Lukrative Geschäfte mit wirkungslosen Armbändern), die von Humbug, Globuli-Effekt und esoterischem Unfug sprechen, ist Turtenwald klar. Seine Antwort: „Wir haben schon so vielen Menschen geholfen. Über etwas zu urteilen, dass man selbst nicht ausprobiert hat, ist unseriös.“ Laut dem Zisano-Betreiber reduzieren seine Bänder „das Stresslevel um 30 %“.

Und auch prominente Sportler schwärmen, laut Turtenwald, von den Produkten, etwa Thomas Muster, ,Philipp bewegt‘ Jelinek und Dart-Profi Mensur Suljović. Warum etwa Muster die Produkte bewirbt? „Weil ich einfach überzeugt bin, dass das Powerband und andere Produkte der Firma Zisano den Menschen sehr helfen können“, heißt es in einem Werbevideo.

Mehrmals waren bereits chinesische Delegationen in Wien zu Besuch, sogar ein Minister aus China kam in den Zisano-Laden nach Jedlersdorf (im Bild Turtenwald links mit dem Minister): „Der wollte von mir 150 Millionen Bänder. Wir hätten aber in China produzieren müssen und wohl auch unsere Technologie preisgeben, das will ich nicht.“ Die Verhandlungen laufen dennoch noch …