Bis zu zehn Floridsdorfer Gemeinderäte

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Gerhard Spitzer (SPÖ, Julia Klika (ÖVP) und Hans Arsenovic (Grüne).
Gerhard Spitzer (SPÖ, Julia Klika (ÖVP) und Hans Arsenovic (Grüne).

Bis zu zehn Direktmandate für den Gemeinderat werden über den Wahlkreis Floridsdorf vergeben. Zwischen fünf und neun werden es realistisch sein.

Für die SPÖ geht es um den Erhalt des vierten Mandats. Dafür darf sie so gut wie kein Zehntelprozent verlieren. Bleibt der Listenerste Michael Ludwig Bürgermeister, haben Marina Hanke und Gerhard Spitzer (Bild links) Fixplätze. Ob Ilse Fitzbauer ihr Mandat annimmt ist offen, ihr folgt Christian Meidlinger.

Die FPÖ wird ihre vier Mandate nicht halten können. Wolfgang Irschik auf Platz 1 ist sicher. Michael Niegl muss auf eine kleine Sensation hoffen, um mit knapp 19% ein zweites Grundmandat zu holen. Da die FPÖ bei der letzten Wahl im 21. Bezirk um 10% besser als im Wien-Schnitt abschnitt, ist das nicht ausgeschlossen.

Für die ÖVP ist nach längerer Pause wieder ein Mandat im 21. Bezirk so gut wie sicher: Das geht an Erol Holawatsch. Schafft man ein zweites, wird die unbekannte Lehrerin Julia Klika (Bild Mitte) Gemeinderätin. Die Grünen spekulieren erstmals ein Grundmandat zu holen. Sicher sind 9,5% Prozent allerdings nicht, es wäre das beste Wahlergebnis der grünen Geschichte. Für die Grünen gilt das umgekehrte wie für die FPÖ: Sie schneiden im 21. Bezirk immer schlechter als in Wien ab. Das Mandat ginge an Hans Arsenovic (Bild rechts). Außenseiterchancen haben WIFF – Wir für Floridsdorf (Ossi Turtenwald) und das Team Strache. Übrigens: Ab 2025 könnten Floridsdorf aufgrund der gestiegenen Einwohnerzahl sogar elf Direktmandate zustehen.