FAC will die Tabellenführung

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FAC-Toptorschütze Joao Oliveira. Bild: FAC.
FAC-Toptorschütze Joao Oliveira. Bild: FAC.

Auf den Floridsdorfer Athletiksport-Club wartet am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den FC Liefering das nächste Top-Spiel in der ADMIRAL 2. Liga. Mit einem Sieg ist für den FAC sogar erstmals der Sprung an die Tabellenspitze möglich.


Seit vergangenen Dienstag steht es fest: Die aktuelle Spielzeit des FAC ist die beste Zweitligasaison der Floridsdorfer seit dem Aufstieg im Jahr 2014. Zudem konnte dank des 3:0-Heimerfolges gegen die KSV 1919 der bisherige FAC-Zweitliga-Rekord von zehn ungeschlagenen Spielen in Serie aus der Saison 2014/15 eingestellt werden. Bleiben die Floridsdorfer auch im Topspiel gegen den FC Liefering am Sonntag ungeschlagen, wäre eine neue Bestmarke aufgestellt. Eine solche jagt auch FAC-Tormann Lukas Gütlbauer, denn in bisher 20 Saisonspielen hielten die Floridsdorfer ganze zwölf Mal die Null.   

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Trotz des aktuellen Höhenflugs des Floridsdorfer Athletiksport-Clubs mit neun Siegen aus den letzten zehn Partien weiß man in der Hopfengasse um die Schwierigkeit der bevorstehenden Aufgabe gegen die Jungbullen aus der Mozartstadt: „Liefering ist jedes Jahr einer der anspruchsvollsten Gegner in der Liga, das gilt auch am Sonntag. Wir erwarten ein intensives Spiel und eine aggressive Mannschaft, die durch den 3:1-Sieg im Viertelfinale der UEFA Youth League am Mittwoch bei Paris St. Germain mit viel Rückenwind nach Wien kommen wird“, so FAC-Cheftrainer Mitja Mörec.


Die Vorzeichen für einen packenden Schlagabtausch am FAC-Platz stehen gut, denn gelingt den Blau-Weißen am Sonntag der siebte Sieg in Folge, ist sogar erstmals in dieser Saison der Sprung an die Tabellenspitze möglich. Voraussetzung hierfür ist ein Remis oder eine Niederlage von Tabellenführer Lustenau gegen den SK Rapid II am Freitag. Platz zwei ist dem FAC unabhängig davon schon vor dem Spieltag bereits sicher, denn der Abstand auf den Dritten FC Liefering beträgt sechs Punkte. Die Mozartstädter – mit 39 erzielten Toren die drittbeste Offensivmannschaft der Liga – warten im Frühjahr nach zwei Niederlagen (SKN St. Pölten, Austria Lustenau) und zwei Remis (Amstetten, Young Violets) noch auf den ersten Sieg 2022. Umso gefährlicher erwartet Cheftrainer Mitja Mörec die Mannschaft von Liefering-Coach Rene Aufhauser: „Das macht sie nicht weniger gefährlich. Darum gilt es, für dieses letzte Spiel vor der Ländermatchpause noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Wir müssen geduldig sein, das haben wir in der ersten halben Stunde gegen die KSV nicht immer optimal umgesetzt.“

Im Hinspiel erkämpfte sich der FAC ein 0:0-Remis in der Salzburger Red Bull Arena, es war das erste von bisher nur drei Spielen ohne eigenen Treffer der Floridsdorfer, die mit viel Selbstvertrauen in das Rückspiel am heimischen FAC-Platz gehen können, denn die letzte Niederlage in der Hopfengasse liegt mehr als ein halbes Jahr zurück: Am 10. September 2021 unterlag der FAC dem FC Wacker Innsbruck mit 1:3. Seither holten die Wiener zuhause vier Siege und zwei Remis. Der derzeitige Erfolgslauf ist für Mitja Mörec auch ein Ansporn, die bisherigen Leistungen weiter zu bestätigen: „Wir spüren natürlich, dass wir aktuell noch mehr im Fokus stehen. Das ist eine zusätzliche Motivation, noch besser zu arbeiten und nicht nachzulassen. Wir wollen nicht in zwei oder drei Wochen auf dieses Spiel zurückblicken und uns ärgern, weil wir nicht alles umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen haben.“