Sommer in Wien 2020: Badegenuss in den Naturgewässern der Millionenstadt zum Nulltarif

831
ArbeiterInnenstrand: Badegenuss in den Naturgewässern der Millionenstadt zum Nulltarif. Bild: Fürthner/PID.
ArbeiterInnenstrand: Badegenuss in den Naturgewässern der Millionenstadt zum Nulltarif. Bild: Fürthner/PID.

Donauinsel, CopaBeach, Alte Donau, Dechantlacke & Co ermöglichen herrliche Urlaubstage für die ganze Familie – alles auf der neuen App „cooles Wien“

Endlich wird es sommerlich – und Wien hat gerade im Sommer so viel zu bieten. Wiens Naturbadegewässer laden zum Badespaß zum Nulltarif. Allein die Donauinsel bietet 42 km Uferzonen und damit viel Platz zum Abstandhalten. Alle Plätze zum Kühlen sind übrigens auf der neuen App „Cooles Wien“ ganz einfach zu finden und mit den Öffis auch einfach zu erreichen.

Die Stadt Wien ist eine Wasserstadt, rund 5 % des Wiener Stadtgebiets sind Wasserflächen. Alle Wiener Badegewässer verfügen über eine ausgezeichnete Wasserqualität, die an vielen Stellen gemessen und laufend geprüft wird. Großzügige Liegewiesen mit Schatten spendenden Bäumen, moderne Holzstege, Schwimmpontons, WC-Anlagen, Hundezonen mit Wasserzugang – dies und vieles mehr steht allen Wienerinnen und Wienern kostenlos zur Verfügung. „Insgesamt gibt es auf Wiener Stadtgebiet über 60 km langen freien Wasserzugang. Wir haben in den letzten Jahren weitere Flächen geöffnet und für alle zugänglich gemacht, so etwa den ArbeiterInnenstrand mit 23.000 m2 Liegefläche oder die Strombucht“, so Umweltstadträtin Ulli Sima.

Die Donauinsel: Größtes Naherholungsgebiet am Wasser

Die für den Hochwasserschutz der Stadt Wien in den Jahren 1972 bis 1988 künstlich geschaffene Donauinsel und die Neue Donau bieten Wasserzugänge an 42 km Ufern. Das 135 km lange Wegenetz ist besonders bei Radfahrer, Läufer und InlineskaterInnen beliebt. 60 Schwimmpontons in der Neuen Donau werden von der Stadt Wien instandgehalten, letzten Herbst wurden die Zugänge mit Geländer ausgestattet. Die Donauinsel hat eine Fläche von 3,9 km2 und ist weitläufig genug, damit die Menschen den Sicherheitsabstand von 1 m und mehr einhalten können. Im Norden und im Süden der Insel sowie am linken Hochwasserschutzdamm befinden sich zwei der größten, in unmittelbarer Nähe einer Großstadt gelegenen FKK-Badebereiche.

Das mobile Inselservice ist auf der Insel unterwegs. Es besteht aus je zwei MitarbeiterInnen der Fachabteilung Wiener Gewässer, die auf Rädern die Einhaltung der Spielregeln auf der Insel kontrollieren. Auch die Grillplatzmeister sind im Einsatz.

www.donauinsel.wien.at

CopaBeach: Gratis Strandurlaub mitten in Wien

Ein besonderer Abschnitt an der Neuen Donau ist der CopaBeach, der neu gestaltete Strand auf dem Areal der ehemaligen Copa Cagrana. Das Freizeitareal bei der Reichsbrücke gegenüber der Donauinsel wurde schrittweise neu belebt. Es erstreckt sich auf insgesamt rund 4 Hektar mit einem 300 Meter langen Uferbereich zur Neuen Donau. Seit 2015 wurden hier neue Zonen für Sport, Entspannung und Gastronomie geschaffen. Der letzte Bauabschnitt wurde heuer fertiggestellt, es gibt noch mehr Grünflächen, mehr Bäume und damit mehr Schatten. Zentral sind die vielen Flächen, an denen nicht konsumiert werden muss. Dazu gibt es bunte Gastronomie und auch einen neuen Skaterpark gleich beim U-Bahn-Ausgang Donauinsel.

www.copabeach.wien

Familienbadestrand

Ein rund 250 Meter langer Strandabschnitt am linken Ufer der Neuen Donau wurde vor rund 10 Jahren von der Stadt Wien zum Familienbadestrand umgestaltet. Der Bereich ist durch kleine vorgelagerte Inseln geschützt und bietet so sicheren Badespaß für die ganz Kleinen.

Anfahrt: U6-Station „Neue Donau“, dann wenige Minuten zu Fuß stromabwärts; Parkplätze sind vorhanden.

Die Alte Donau: Das Freizeitparadies mit dem gewissen Flair

Zu den beliebtesten Badeparadiesen Wiens zählt mit Sicherheit die Alte Donau mit ihrer 1,6 km2 großen Wasserfläche. Für die gute Wasserqualität in der Alten Donau, einem stehendem Gewässer, sorgen die Unterwasserpflanzen, die sogenannten Makrophyten, die von der Stadt Wien intensiv gemäht werden. Es gibt attraktive Wasserzugänge, 11 Steganlagen alleine an der Unteren Alten Donau. Sie wurden rundumerneuert und mit attraktiven Liege- und Sitzmöbeln ausgestattet. 2012 neu gebaut wurden das Badeareal an der Promenade der Unteren Alten Donau mit einem sanften Kiesstrand, Liegeflächen und großzügigen Sitzbereichen. Sowie der Kagraner Uferplatz bei der Kagraner Brücke mit Liegewiese, Badesteg und Wiesen-Terrassen.

ArbeiterInnenstrand & Strombuch

Dazu gehört der 2015 eröffnete, beliebte ArbeiterInnenstrand an der Oberen Alten Donau, mit einer 23.000 m2 großen Liegewiese, Schatten spendenden Bäumen, einer WC-Anlage und Sitzgelegenheiten. https://www.wien.gv.at/umwelt/gewaesser/alte-donau/life/massnahmen/arbeiterstrand.html

Etwas versteckt liegt die Strombucht an der Unteren Alten Donau am Dampfschiffhaufen. Diese 6.000 m2 große Liegewiese wurde 2016 eröffnet. Sie bietet Bäume, einen kleinen Kiesstrand und ist besonders bei Menschen beliebt, die die Ruhe schätzen. https://www.wien.gv.at/umwelt/gewaesser/alte-donau/life/massnahmen/strombucht.html

Die Lobau: Badeparadies im Nationalpark

Auch in der Lobau, dem Wiener Teil des Nationalparks Donau-Auen, laden versteckte Naturbadeplätze zum Baden ein. Umgeben vom Grün der Donau-Auen sind sie der ideale Ort, um wilde Natur pur am Wasser zu genießen, und das in der Nähe einer Millionenstadt. Die vom Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien betreuten Naturbadeplätze der Lobau gehören zu den schönsten Badeplätzen in Wien. Aus Rücksicht auf das sensible Ökosystem im Nationalpark Donau-Auen sind in der Oberen Lobau nur einige Bereiche zum Baden freigegeben:

Für Kinder zum Schwimmen am besten geeignet ist die Panozzalacke. Das Wasser ist nicht besonders tief und die weitläufige Liegewiese bietet Platz zum Verweilen und Austoben. Idyllisch inmitten des Auwalds liegt die Dechantlacke. Das Gewässer mit seiner kleinen Insel wird besonders gerne von Nacktbadenden frequentiert. Eine gute Möglichkeit zum Schwimmen bietet auch der Donau-Oder-Kanal, der von den Wienerinnen und Wienern aufgrund seines klaren Wassers besonders geschätzt wird. Er besteht aus vier Abschnitten, von denen zwei zum Baden freigegeben sind. Der Donau-Oder-Kanal II, von Auwald umgeben, lockt am Nordende mit einer Liegewiese. Von Kleingärten umrandet, ist der Donau-Oder-Kanal III. Sein südlicher Teil ist jedoch frei zugänglich und bietet Möglichkeit zum Sonnenbaden. Auf ein Schotterufer mit angrenzender Naturwiese stößt man bei der Stadlerfurt am Rande der Lobau. Badeplätze gibt es zudem auch am Mühlwasser und am Schillerwasser, beide im Vorfeld der Lobau im 22. Wiener Gemeindebezirk.

Badeteiche auf Wiener Stadtgebiet

Ebenfalls in der Donaustadt befinden sich der Teich Hirschstetten und der Badeteich Süßenbrunn. Der Wienerbergteich in Wien-Favoriten bietet kleinere und größere Buchten, Lagerwiesen und Wege zum Spazieren und Laufen. Highlight in der Seestadt Aspern ist der künstlich angelegte See mit einer Fläche von ca. 50.000 m2. Er bietet zwei Kieselsand-Streifen am Südufer und eine großzügige Hundezone mit Wasserzugang. Direkt an der U-Bahn-Station gelegen, ist der See von überall gut erreichbar.

Weiterführende Links zum Badespaß in Wien:

https://www.wien.gv.at/umwelt/cooleswien/ – wo sich auch die Infos zu neuen App Cooles Wien finden

Alte Donau:

Baden in der Natur:

Kleinere Naturbadeplätze: