„21 Projekte für den 21. Bezirk“ präsentiert

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Georg Papai (links) und Baumeister Richard Lugner. Bild: Robert Sturm - cordbase.com
Georg Papai (links) und Baumeister Richard Lugner. Bild: Robert Sturm - cordbase.com
Stein

Am 13. Dezemberhat die Floridsdorfer Bezirksvertretung den Bezirksvoranschlag 2024 einstimmig beschlossen. Letzte Woche präsentierte Bezirksvorsteher Georg Papai die diesjährigen ,21 Projekte für den 21. Bezirk‘. Erstmals sogar mit einem Stargast: Baumeister Richard Lugner hat mit der Moschee am Bruckhaufen sein erstes Großprojekt vor knapp 50 Jahren in Floridsdorf umgesetzt.

Ob Schulen, Grünraum oder Straßen, ob Kultur, Beleuchtung oder die Reinigung des Marktes: Die vorliegenden „21 Projekte für den 21.Bezirk“ zeigen „wie jedes Jahr die Vielfalt der Aufgaben und Investitionen, für die der Bezirk die Verantwortung trägt“, so Papai.

„Ein großer Teil der Ausgaben, die der Bezirk zu leisten hat, lassen sich mit dem Begriff der Grundlast zusammenfassen, in etwa vergleichbar mit den Fixkosten in einem privaten Haushalt. Aber dazwischen gibt es auch Spielraum für Kreativität, für zukunftsorientiertes Planen und Handeln“, so der Bezirksvorsteher.

Schwerpunkte Bildung und klimawirksame Maßnahmen

Die Schwerpunkte dieses Jahr liegen eindeutig im Bereich Bildung und klimawirksame Maßnahmen. „Wir haben das Budget für unsere Schulen für heuer fast verdoppelt“, konnte Papai dann auch im Zuge seiner Präsentation verkünden. „Mir ist der Ausbau der Bildungseinrichtungen enorm wichtig, denn Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Alle Kinder müssen Zugang zu einer Top-Ausbildung haben, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern.“ 

Mit einer weiteren Erhöhung von über € 150.000,- gegenüber dem vergangenen Jahr präsentiert Floridsdorf neuerlich das größte Grünraumbudget seiner Geschichte. Über vier Millionen Euro sind für Park- und Gartenanlagen sowie Kinderspielplätze reserviert! Es wird weiter in Maßnahmen zur Reduktion von urbanen Hitzeinseln und Baumpflanzungen an diversen Straßen investiert. Außerdem gilt weiter die Parole „Jedes Jahr ein neuer Park“.

 „Vieles ist erst durch die Anregungen und Vorschläge aus der Bevölkerung zu dem Projekt geworden, wie es sich heute darstellt“, betont Papai und lädt Floridsdorfer schon jetzt ein, sich aktiv an den nächsten 21 Projekten für 2025 zu beteiligen: „Ich freue mich auf Ihre Ideen und Impulse per Mail unter: georg.papai.gp1@wien.gv.at!“