Hilfsbereitschaft für Witwe & 6 Kinder

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Nach dem tragischen Todessturz eines Mannes im Schlingerhof gab es eine Welle der Hilfsbereitschaft für die Witwe und ihre sechs Kinder. Bild: Hödl.
Nach dem tragischen Todessturz eines Mannes im Schlingerhof gab es eine Welle der Hilfsbereitschaft für die Witwe und ihre sechs Kinder. Bild: Hödl.

Nach dem tragischen Todessturz eines Mannes im Schlingerhof gab es eine Welle der Hilfsbereitschaft für die Witwe und ihre sechs Kinder.

Nach dem Tod ihres schwer kranken Mannes war die 38-Jährige Susanne B. am 18. Jänner mit ihren sechs Kindern mit einem Schlag alleine und vorerst hilflos dagestanden. Nur zwei Stunden nach dem Vorfall hatte Altbezirksrat Hans Jörg Schimanek davon erfahren und nach ersten Recherchen noch am selben Tag ein Spendenkonto für die Familie eingerichtet, auf welches mittlerweile über 22.000.- Euro eingegangen sind.

Die Krone half mit der Veröffentlichung des Spendenkontos, „für das Begräbnis des Ehemannes und Vaters konnte ich die Bestattung Furtner zum Selbstkostenpreis gewinnen. Und Wohnen-Stadträtin Gaal (SPÖ) ermöglichte via ‚Wiener Wohnen‘ mittels Wohnungstausch den Umzug der Familie aus der zum Albtraum gewordenen ,Todeswohnung‘ in ein neues Zuhause“, so Schimanek. Für die kostenlose Übersiedelung fand er schließlich bei Georg Watz, dem Chef der ,Übersiedlungs Experts‘, ein offenes Ohr.

Und letztlich sei auch Ing. Oliver Siedl von der MA 46 vor den Vorhang geholt: Das erforderliche temporäre Parkverbot für den Übersiedlungs-Lkw vor dem Stiegeneingang wurde binnen eines Tages erlassen. Schimanek: „Abschließend mein nochmaliger Dank allen Spenderinnen und Spendern für ihren erbrachten Beweis, dass das ‚Goldene Wienerherz‘ da und dort noch immer am rechten Fleck schlägt!“

Übersiedlung. Bild: Hödl.
Übersiedlung. Bild: Hödl.