Verkehrsberuhigung Am Spitz?

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Amtshaus Am Spitz. Bild: DFZ.
Amtshaus Am Spitz. Bild: DFZ.
Stein

Unser Überblick über 19 Anfragen und 25 Anträge in der letzten Bezirksvertretungssitzung:

Nachdem Robert und Sonja Feldmann aus persönlichen Gründen als Bezirksräte zurückgetreten sind, hat die ÖVP Erwin Plessl und Raphael Richter als Nachfolger nominiert. Die beim WIFF ausgetretenen Bezirksräte Jasmin & Oskar Turtenwald nennen sich nun Initiative Wiener Bürger (IWB).

  • Nach einem Antrag der ÖVP soll es im Wasserpark und im Hedwig-und-Johann-Schneider-Park (Großfeldsiedlung) öffentliche Schachtische geben. Kosten pro Park: 6.000 Euro.
  • Weiter keine Lösung gibt es für eine sichere Radüberfahrt auf der Sinwastingasse über die Jedleseer Straße. Der komplizierte Fall soll wieder mit den Behörden diskutiert werden. Der Baum soll bleiben, auch eine Ampel ist eine Option.
  • Grüne und ÖVP wünschten sich für den 32A bzw. 34A bessere Intervalle. Die Wiener Linien sehen dafür derzeit keinen Bedarf.
  • Nach einem Antrag der Bierpartei wird es bei der Unterführung An der oberen Alten Donau mehr Radabstellplätze geben.
  • Eine neue Haltestelle der Buslinie 510 wird es am Edmund-Havranek-Platz (26er Endstelle in Strebersdorf) geben. Nach einem Antrag der Grünen werden letzte Details geprüft.
  • Auf Wunsch der ÖVP soll es in der Tomaschekstraße in der Schwarzlackenau mehr Sitzgelegenheiten geben. Genaue Vorschläge werden nun ausgearbeitet.
  • 2013 gab es eine Studie zur Verkehrsberuhigung rund um den Spitz. Die FPÖ wollte wissen, ob es schon konkrete Pläne für eine Fußgängerzone gibt. Antwort von Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ): Nein. Die Studie soll jetzt allen Neo-Bezirksräten präsentiert werden. Papai zur DFZ: „Ich kann mir am Beginn der Prager Straße eine Begegnungszone mit Schanigärten vorstellen, oder eine Spur weniger auf der Floridsdorfer Hauptstraße und dann etwa den Radweg breiter machen.“
  • Nachdem bei einem Unfall mit einem Bus am Schutzweg in der Christian-Bucher-Gasse ein Kind schwer verletzt wurde, wird untersucht, ob es am Unfallort Optimierungsbedarf bezüglich Verkehrssicherheit gibt.
  • Nach einem SPÖ-Antrag wird die MA46 prüfen, ob das Projekt ‘Pedibus’ auch in Floridsdorf umgesetzt werden kann. Dabei gehen Kinder zu fixen Zeiten und auf fixen Routen gemeinsam zur Schule und werden von einer ehrenamtlichen Aufsichtsperson begleitet.
  • Einen durchgehenden Rad- & Fußweg soll es zwischen Draugasse und Grenzweg geben. Optionen und Kosten werden erhoben.
  • Die Fahrbahn der recht desolaten Nordbahnanlage wird erst nach der Fertigstellung von zwei aktuellen Bauprojekten angegangen.
  • Auf FPÖ-Antrag soll es in Hundezonen mehr Hundetränken geben.
  • Auf Antrag der Grünen wird die Verkehrskommission beraten, ob es in der Rußbergstraße, der Theodor-Körner-Gasse und der Rappgasse mehr Radbügel geben kann. Die FPÖ ist dagegen.
  • In der Nordmanngasse könnte es Höhe Nummer 74 auf Vorschlag der Grünen eine Durchfahrtssperre geben. Immer mehr Lenker nutzen die Strecke als Schleichweg.
  • Die Bushaltestelle in der Ödenburger Straße wird auf Wunsch der Bierpartei besser beleuchtet.
  • Die MA46 lehnt Tempo 30 in der Johann-Weber-Straße ab, weil man mehr Fahrzeuge in der Stammersdorfer Straße befürchtet.
  • Die Aufhebung der Radwegbenützungspflicht am Beginn der Jedlersdorfer Straße wird nur von den Grünen befürwortet.
    -Hannes Neumayer