Warten auf Wartehäuschen hat ein Ende

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Josef Fischer bei der Zallingergasse. Bild: DFZ.
Josef Fischer bei der Zallingergasse. Bild: DFZ.
Stein

Eine Bezirksposse findet nun hoffentlich ein gutes Ende: Von vielen Anrainern der Schwarzlackenau wurde das 34A-Wartehäuschen bei der Zallingergasse schmerzlich vermisst. Jetzt hat das Warten auf den neuen Unterstand ein Ende.

Es ist schon eine skurrile Geschichte: Weil ein Anrainer im Haltestellenbereich eine Einfahrt auf sein Grundstück errichten wollte, wurde das alte Wartehäuschen abgebaut. Es folgten mehrere Behördenwege. Ergebnis: Bis heute keine Einfahrt, aber auch kein neues Wartehäuschen. Für unzählige vor allem ältere Anrainer ein Ärgernis.

Als ,Notmaßnahme‘ ließ Bezirksvorsteher Georg Papai eine Sitzbank aufstellen. Er und Josef Fischer, Leiter der Verkehrskommission (Bild rechts), setzten sich hinter den Kulissen für ein neues Wartehäuschen ein. Was nicht so einfach ist: Denn bei der zuständigen Gewista muss man sich auf der wienweiten Liste ganz hinten anstellen.

Nun wird es aber schnell gehen: Noch im Frühjahr soll auf der gleichen Straßenseite, nur leicht versetzt Richtung der Ecke Weißenwolffgasse und Zallingergasse, ein neuer Unterschlupf für Busfahrgäste gebaut werden. Ein Parkplatz an der Ecke fällt für die Verbreiterung der Haltestelle weg. Die Arbeiten für die Errichtung muss übrigens der private Antragsteller der Hauseinfahrt übernehmen. Ob und wann es die Einfahrt gibt, ist offen …