Buspaket für Floridsdorf

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Öffi-Stadtrat Peter Hanke, Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin Wiener Linien, Angelika Pipal-Leixner, Mobilitätssprecherin NEOS Wien und Georg Papai, Bezirksvorsteher Floridsdorf. Bild: Wiener Linien / Alexandra Gritsevskaja.
Öffi-Stadtrat Peter Hanke, Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin Wiener Linien, Angelika Pipal-Leixner, Mobilitätssprecherin NEOS Wien und Georg Papai, Bezirksvorsteher Floridsdorf. Bild: Wiener Linien / Alexandra Gritsevskaja.

Mit neuen Buslinien sowie Intervallverdichtungen und längeren Betriebszeiten soll das Öffi-Angebot in Floridsdorf in den nächsten zwei Jahren endlich verbessert werden. In Zukunft werden die Busse im 21. Bezirk über 400.000 Kilometer pro Jahr mehr zurücklegen als bisher. Ziel ist es, Stadtentwicklungsgebiete besser an das öffentliche Verkehrsnetz anzubinden, was auch dringend notwendig ist.

Den Start setzt ab 4. September die neue Buslinie 27B: Sie soll die Schichtgründe vom Satzingerweg über die Hans-Czermak-Gasse und die Dückegasse zur U1-Station Kagran bringen.

Die Busse der neuen Linie 27B sind täglich unterwegs, morgens im 10-Minuten-Takt, tagsüber alle 15 Minuten, am Wochenende teils alle 30 Minuten. Bezirksvorsteher Georg Papai: „Der 27B bringt für die Bewohner der Schichtgründe und der Edelsteinsiedlung spürbare Erleichterungen.“

Mit September 2024 wird ein Linienbündel aus 29A und dem neuen 29B die Verbindung zwischen den U-Bahn-Stationen Floridsdorf (U6) und Großfeldsiedlung (U1) optimieren und das Stadtentwicklungsgebiet ,Am Park‘ (vormals Siemensäcker) auch am Abend und am Wochenende erschließen.

Der Fahrplan der Linie 32A wird vereinfacht und die Betriebszeit ausgeweitet. In Zukunft fährt der 32A täglich und durchgehend von Leopoldau bis Strebersdorf.

Ab Herbst 2025 können ,Bruckhaufener‘ mit einem dichteren Intervall der Linie 20A rechnen, für Badegäste an der Alten Donau gibt es im Sommer mehr Fahrten auf der Linie 20B.

Mit neuen Buslinien sowie Intervallverdichtungen und längeren Betriebszeiten sorgen die Wiener Linien für ein noch besseres Öffi-Angebot in Floridsdorf. In Summe werden die Busse in Floridsdorf durch diese Optimierungen ab 2025 jährlich über 400.000 Kilometer mehr zurücklegen als bisher. Grafik:  Wiener Linien.
Mit neuen Buslinien sowie Intervallverdichtungen und längeren Betriebszeiten sorgen die Wiener Linien für ein noch besseres Öffi-Angebot in Floridsdorf. In Summe werden die Busse in Floridsdorf durch diese Optimierungen ab 2025 jährlich über 400.000 Kilometer mehr zurücklegen als bisher. Grafik: Wiener Linien.

Öffi-Stadtrat Peter Hanke: „Wien wächst und die Öffis wachsen mit! Denn eine gute öffentliche Anbindung ist die Voraussetzung für Klimaschutz und die top Lebensqualität in der Stadt. Die Wiener Linien organisieren das Busangebot in Floridsdorf neu und binden Stadtentwicklungsgebiete damit noch besser an das Öffi-Netz an. In Summe werden die Busse in Floridsdorf durch diese Optimierungen ab 2025 jährlich über 400.000 Kilometer mehr zurücklegen als bisher.“ 

Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien, erklärt: „Unsere Expert*innen evaluieren das mehr als 1.000 Kilometer lange Öffi-Netz laufend und passen es, wo immer möglich, an neue Gegebenheiten und Stadtentwicklungen an. Wir möchten den Stammkund*innen in Floridsdorf das bestmögliche Öffi-Angebot bieten und damit auch neue Fahrgäste für den Umstieg auf die klimafreundlichen Öffis begeistern.“

Auch Angelika Pipal-Leixner, Mobilitätssprecherin NEOS Wien, ist über den Ausbau erfreut: „Unser Anliegen ist es, den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität zu erleichtern, und das gelingt uns mit einem ständigen Ausbau der Öffis, besonders in Außenbezirken. Die neue Buslinie 27B ist für Floridsdorf ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung. Sie erleichtert die Anbindung an die U1-Station Kagran, fördert nachhaltige Mobilität und ermöglicht es den Bewohner*innen, gerade in den Außenbezirken, auch ohne Auto gut mobil zu sein.“

Bezirksvorsteher Georg Papai ergänzt: „In dieses neue Buskonzept sind viele Ideen, Vorschläge und Wünsche seitens der Floridsdorferinnen und Floridsdorfer wie auch aus der Bezirksverkehrskommission eingeflossen. Das ist ein weiterer wichtiger Mosaikstein, um das öffentliche Verkehrsnetz, das gerade in einem flächendeckenden Bezirk eine besondere Herausforderung darstellt, zu verbessern und noch attraktiver zu machen.“

Und ab 2025 gibt es mit dem 27er eine neue Bim-Linie.